Ingenieurrätsel
I/2009Die BBIK lobte wieder eine Flasche Sekt aus für die erste richtige Antwort auf folgende Frage:
Wie heißt und wo befindet sich die Talsperre, für die nach Plänen des Karlsruhers Ingenieurs Fritz Maier in den 1920er Jahren die als einzige in Deutschland in Eisenbeton hergestellte Gewölbe-Reihenstaumauer errichtet wurde? Sie ist das letzte erhaltene Beispiel des Typs einer Schrägzylinder-Sperrmauer in Europa, zur Wasserseite aus halbrunden Wölbungen mit 25 m Höhe und mit 143 m Länge, zur Talseite mit 13 offenen Halbzylindern.
Bei der gesuchten Talsperre handelt es sich um die Linachtalsperre in Vöhrenbach, die im Mai 2008 nach Sanierungsarbeiten eingeweiht wurde.
Die richtige Antwort gab Dipl.-Ing. Olaf Schulz, Ingenieurbüro Bauwesen, aus Kleinmachnow und zukünftiges Mitglieder der Brandenburgischen Ingenieurkammer. Die BBIK gratuliert Herrn Schulz recht herzlich zur richtigen Antwort und überreicht ihm als "Trophäe" eine Flasche Sekt.
Die richtige Antwort gab fast zeitgleich auch eine Besucherin unserer Hompeage, welche keinen Ingenieurtitel trägt. Frau Annegret Schiffers aus Nordrhein-Westfalen erkannte ebenfalls, dass es sich um die Linatalsperre handelt. Ihr überreichen wir einen Sonderpreis.
Schauen Sie bald wieder unter dem Link "BBIK - mal anders" und seien Sie auf das nächste Ingenieurrätsel gespannt. Als Preis winkt wieder eine Flasche Sekt.
Auflösung zum Ingenieurrätsel 2 / 2008
Im II. Quartal 2008 wollten wir wissen, wie die richtige Fragestellung eines Wanderers an einer besonderen Weggabelung ist.
Am 21. April 2008 hat uns Frau Katrin Hell aus Brandenburg als Antwort gemailt:
„Was würde Dein Bruder sagen, welchen Weg ich zum Gasthaus nehmen soll?“ Sie hat damit als erster richtiger Einsender das Rätsel gelöst und erhält damit die ausgelobte Flasche Sekt.
Sicherlich kann man die richtige Fragestellung noch in anderen Varianten formulieren. Wichtig ist das Grundprinzip, beide Brüder (einer lügt immer, einer lügt nie) in der Frage zu kombinieren. Mathematisch gedacht: MINUS x PLUS = MINUS genauso wie PLUS x MINUS = MINUS.
Besonders freuen wir uns, dass mit Frau Hell, die nicht zur Brandenburgischen Ingenieurkammer gehört, unser Rätsel und damit unsere Homepage Interesse auch außerhalb der BBIK gefunden hat. Allen Beteiligten und Rätselfreunden sei wieder herzlich gedankt – weitermachen!
Herr Lehmann erfindet in seinem Büro immer wieder neue Brückenkonstruktionen. Leider ist er damit nicht sehr erfolgreich. Seine Frau leidet sehr darunter. Zum Geburtstag des kleinen Sohnes fragt die junge Mutter irritiert im Spielzeugladen: „Ist für so ein kleines Kind dieses Spielzeug nicht zu kompliziert?“ – „Aber nicht doch!“ sagt die Verkäuferin, „Damit wird Ihr Kind sogar richtig auf den Ernst des Lebens vorbereitet. Wie man das Spielzeug auch zusammensetzt, es ist niemals richtig.“
Der alte Oberingenieur wird von einem jungen Herrn auf der Straße freundlich begrüßt. Er schaut hoch und meint zerstreut: „Tut mir leid …ich kann mich nicht an Sie erinnern …“ „Aber Herr Kollege“, fragt der junge Mann verwundert, der immerhin einige Jahre im Büro des Herrn Oberingenieur gearbeitet hat, „Sie wissen nicht, wer ich bin?“ – Darauf erhält er nur die äußerst unfreundliche Antwort : „Was weiß ich? Schließlich müssen Sie doch selbst wissen, wer Sie sind!“
Das Ingenieurrätsel II/2008
Ein Wanderer möchte nach einer langen Wegstrecke in ein Gasthaus einkehren. Dabei kommt er an eine Weggabelung, von der aber nur einer der beiden Wege zu seinem Ziel führt. Des richtigen Weges unkundig, fragt er sich, in welcher Richtung er weiter laufen soll. Zum Glück steht an dieser Gabelung ein Haus, in dem zwei Brüder wohnen. Der eine spricht immer die Wahrheit, der andere lügt immer. Aber der Wanderer darf nur einen der beiden Brüder ansprechen, und zwar nur mit einer Frage. So bleibt dem Wanderer nichts anderes übrig, als mit einer Fragestellung die richtige Auskunft zu erhalten - nämlich, welchen Weg er weiterlaufen muss, um zum Gasthaus zu gelangen. Da er aber nicht weiß, welcher der beiden Brüder der Lügner ist, gilt es die Frage so zu formulieren, dass er trotzdem den richtigen Weg gewiesen bekommt.
Nun, liebe BBIK-Mitglieder – WIE LAUTET DIE FRAGE?
Die Ingenieurkammer lobt erneut eine Flasche Sekt für die erste richtige Antwort aus.
Auflösung zum Ingenieurrätsel I/2008
Am 29.02.2008 fragten wir nach dem Namen des Ingenieurs, der entgegen dem Wunsch seines Vaters nicht Offizier sondern Ingenieur wurde und für die Stadt Wien eine neue Straßenkehrmaschine entwickelte, aber in alter Familientradition auch komponierte (z.B. „Mein Lebenslauf ist Lieb und Lust“).
Schon am 01.03.2008 erreichte uns eine Email von Kammermitglied Dipl.-Ing. Bernd Zebitz, in der er schreibt:
„Bei dem ‚Erfinder der Straßenkehrmaschine’ handelt es sich um Josef Strauss (1827 -1870).
Josef Strauss ist der jüngere Bruder von Johann Strauss (Sohn) und gehört somit zur legendären Walzerfamilie.
Bevor er in das Musikgeschäft einstieg, beschäftigte er sich mit Architektur und u. a. dem daraus resultierenden Abfallprodukt, der Straßenkehrmaschine.“
Diese Antwort ist richtig. Kammermitglied Zebitz war damit der Erste, der uns die richtige Lösung mitteilte. Ihm wurde am 11.04.2008 die ausgelobte Flasche Sekt übergeben.
Allen Beteiligten und Rätselfreunden sei an dieser Stelle herzlich gedankt – weiter-machen!


