Ingenieurreisen
Impressionen der Belgienreise 2011 der BBIK
Ziel der Ingenieurreise 2011 war Belgien, ein in seiner Vielfalt und Schönheit oft noch unbekanntes Nachbarland zur Bundesrepublik. Flächenmäßig der Größe von Brandenburg vergleichbar, hat Belgien aber mehr als 4-mal soviel Einwohner. Dass dieses Land sehr viel Interessantes – gerade auch für Ingenieure – zu bieten hat, wurde allen Reisenden aus dem Bereich unserer Kammer an jedem Tag aufs Neue deutlich.
Kammermitglied Ingmar Neudorf, der schon mehrfach auf den Reisen der BBIK dabei war, fasst seine Eindrücke wie folgt zusammen:
Von Brüssel aus begann unsere Städte-Tour über die naheliegende Universitätsstadt Leuven mit historischen Rathaus und Stadtkern. Danach ging es in den französisch sprechenden Sü-den des Landes nach Namur, der Hauptstadt der Provinz und Region Wallonien. Von der dor-tigen Zitadelle bot sich uns ein herrlicher Blick auf das idyllische Maastal.
Wir fuhren weiter nach der vom Strukturwandel der Kohle –und Stahlindustrie gezeichneten grössten Stadt der Wallonie, nach Charleroi, um am nächsten Tag zwei nahegelegende Schiffshebewerke zu besichtigen, das modernste Schiffshebewerk der Welt in Strepy-Thieu und das von diesem ersetzte Hebewerk aus dem 19. Jahrhundert.
Als weiteres besuchten wir den restaurierten Gebäudekomplex der ehemaligen Kohleberg-werke von Grand Hornu mit Arbeiterquartieren bzw. Wohnhäusern im Stil englischer Garten-städte mit Speichern, Wohnhäusern der Verwalter, welche als optimale Symbiose von Kunst -und funktionaler Städteplanung gilt.
Mit Tournai erreichten wir die zweitälteste Stadt Belgiens, die dortige Kathedrale Notre-Dame mit fünf Türmen gilt als eine der schönsten und imposantesten romanischen Kirchen in Westeuropa und ist Teil des UNESCO-Kulturerbes.
Von hier aus ging es weiter nach Flandern, den niederländisch sprechenden Nordteil Belgiens. Mit Brügge und Gent besuchten wir anschließend die schönsten und stolzesten Städte der Provinz Flandern. Die Innenstadt von Brügge ist fast vollständig mittelalterlich geblieben, gilt als Perle Flanderns und wird wegen der verbliebenen Meeresarme und Grachten auch als Venedig des Nordens bezeichnet.
In Antwerpen besichtigten wir mit dem Hafen den viertgrössten Seehafen der Welt und die Kathedrale in der Innenstadt mit Gemälden von Breughel und das historische Jugendstil-Viertel im südöstlichen Teil der Stadt.
Schlusspunkt unserer Reise bildete Brüssel und abschließender Höhepunkt der Reise war der Besuch des Atomiums, welches aus ingenieurtechnischer Sicht von außerordentlichem Inte-resse ist.
Auch kulinarisch bot die Belgienreise einiges, z.B. die wohlschmeckenden Biere, was uns überraschte.
Die folgenden Bilder geben nur einen kleinen Einblick in das Erlebte. Am besten, Sie kommen zur nächsten Ingenieurreise selber mit und überzeugen sich davon, wie viel Interessantes auf solchen Reisen zu erleben ist. Und die stets gute Gemeinschaft mit den Berufskollegen ist ja auch nicht zu verachten, oder?!
(Vorschlag der Reiseteilnehmer: 1 Woche im September 2012 nach Kroatien und Norditalien)
Bildquellen: MWW, BBIK
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|



