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Baukulturpreis 2009 - Nachlese und Ausblick

MIL AKTUELL: Mit dem von der Landesregierung unterstützten Baukulturpreis haben die Architekten- und die Ingenieurkammer erstmals einen gemeinsamen Preis ausgelobt. Damit war der Anspruch verbunden, Planen und Bauen stärker als gemeinsame Aufgabe beider Disziplinen zu sehen und zu gemeinsamen Bewertungen zu kommen. Konnten die für den ersten Baukulturpreis eingereichten Beiträge diesem Anspruch genügen?

Sommer: Aus meiner Sicht ist sicher ein vielversprechender Ansatz zu verzeichnen. Zugleich habe ich aber den Eindruck, dass diesem Anspruch noch nicht in dem gewünschten Maße durch die Teilnehmer entsprochen werden konnte. Die Mitglieder beider Kammern haben überwiegend noch zu sehr ihre Profession betont. Damit wurde das gewollte Gemeinsame bei zu wenigen Projekten wirklich sichtbar.

Schuster: Grundsätzlich halte ich den Anspruch bereits jetzt für erfüllt. In jeder auszeichnungswürdigen Planung zu Gebäuden stecken ebenso bemerkenswerte Architekten- und Ingenieurleistungen. Jede Planung, gleich ob im Bestand oder für Neubauten, erfordert eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Architekten und Ingenieuren. Tragwerksplaner und Haustechnikplaner sind hier genauso gefragt wie Tiefbauplaner und Bauphysiker. Dieses besser herauszuarbeiten und die besonderen Herausforderungen für die Fachplanungsleistungen intensiver darzustellen, ist eine Aufgabe für den kommenden Baukulturpreis.

 

Im weiteren Verlauf des Interviews gehen beide Präsidenten auf folgende Fragen ein:

  • In welchen Bereichen sehen Sie derzeit den deutlichsten Wandel der Bauaufgaben bzw. neue gemeinsame Herausforderungen an Architekten und Ingenieure?
  • Wo liegen derzeit die Konfliktlinien zwischen guter Architektur und guter Ingenieurkunst? Wie kann die Arbeit der Kammern dazu beitragen, solche Konflikte besser zu bewältigen?
  • Ist angesichts des demografischen Wandels und des fortschreitenden Umbaus der Städte zu erwarten, dass sich die Bauaufgaben künftig noch mehr in den Bestand verlagern?
  • Im Jahr 2011 soll mit Unterstützung des MIL der zweite Baukulturpreis ausgelobt werden. Welche Erwartungen haben Sie an diesen neuen Wettbewerb?

Das komplette Interview stellen wir Ihnen hier als Dokument zum Download zur Verfügung.

Das Interview führte Hans-Joachim Stricker vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und wurde in der Zeitschrift "MIL Aktuell" - Ausgabe 1/2010 - veröffentlicht.

 

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