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Ingenieure treffen Schule

Die Pilotveranstaltung dieser Reihe startete am gestrigen Dienstagabend am Kleinmachnower Weinberggymnasium mit Schülern und interessierten Eltern der 11. Klassen der Schule. Und nach guten 60 Minuten Rede- und Fragezeit bewerteten Lehrer, Eltern und Schüler das Experiment einhellig als gelungen.

„Die Idee, eine solche Veranstaltungsserie ins Leben zu rufen, entwickelte sich aus vielen Gesprächen in Ingenieurskreisen, Unternehmen, mit Hochschul- und Universitätsvertretern in der Vergangenheit. Ausgehend von der derzeitigen Alterssituation auch in unserer Ingenieurkammer wie in der gesamten Bundesrepublik und der jährlich wachsenden Zahl von offenen Ingenieursstellen stellten wir fest, dass Nachwuchsgewinnung schon viel früher, nämlich bereits in der ersten Berufsfindungsphase beginnen muss,“ blickt Kammerpräsident Sommer am Rande der Veranstaltung auf die Geburtsstunde von „Ingenieure treffen Schule“ zurück. „Daher verfolgten wir mit dieser Veranstaltung auch das Ziel, bei künftigen Abiturienten das Interesse für dieses Berufsbild zu wecken, die Vielzahl der Möglichkeiten, Perspektiven und Entwicklungswege aufzuzeigen und natürlich auch in jungen Kreisen das Berufsbild des Ingenieurs zu stärken und zu platzieren. Dass wir dafür Unternehmerpersönlichkeiten aus der Praxis und Hochschulvertreter gewinnen konnten und vom Weinberggymnasium mit offenen Armen empfangen wurden, zeigt natürlich auch, dass wir alle an einem Strang ziehen.“

Rund 70 Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern der Region trafen auf fachkundige Podiumsteilnehmer, die den jungen Erwachsenen vielfältiges über den Ingenieur zu berichten wussten, begeistern und aufklären wollten. Mit dem Präsidenten der Brandenburgischen Ingenieurkammer Wieland Sommer, Klaus – Dieter Abraham als Arbeitgebervertreter und Geschäftsführer der VIC GmbH und Bauoberleiter Jörg Titel als „junger Wilder“ der Ingenieurszunft (alle drei selbstredend Diplomingenieure) warteten drei ausgewiesene „Kenner der Szene“ mit Hintergrundwissen zum Berufsbild, den breit gefächerten Einsatzmöglichkeiten von Bauphysik, über Geo- oder Umwelttechnik bis Wasserbau oder Verkehrswesen und Logistik und attraktiven Perspektiven dieser Berufssparte auf. Als viertes prominentes Mitglied des Podiums vervollständigte der Präsident der Hochschule Wildau Prof. Dr. László Ungvári die Diskussionsrunde als willkommener Vertreter der Hochschulen, der aus seiner und Sicht der Wissenschaft die jungen Leute motivierte, sich mit den verschiedensten Ausbildungsmöglichkeiten dieser Berufssparte auseinanderzusetzen.

Schulleiter Olaf Thiele und Oberstufenkoordinatorin Martina Musick zeigten sich nach der Veranstaltung ebenfalls zufrieden mit diesem Piloten. „Natürlich ist es für alle Beteiligten bei einer Erstveranstaltung aufregend, nicht zu wissen, wie so etwas ausgeht. Aber die Entscheidung, diese Veranstaltung an unsere Schule zu holen, war richtig und reihte sich wunderbar in unsere Studienorientierung für die Schüler ein. Als Auftaktveranstaltung für unsere Berufsfindungswochen wurden hier viele Denkanstöße gegeben, sich auch in diese Richtung zu informieren.“

Auch alle anderen Beteiligten zogen ein positives Resümee und so wird mit den ersten Erfahrungen am Weinberggymnasium in den kommenden Wochen weiter am Konzept gefeilt.

Quelle: Presse & Marketing Ines Weitermann

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