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Herbsttagung der BBIK-Vertreterversammlung

Zunächst gab Präsident Sommer einen ausführlichen Bericht über die Arbeit des Vorstandes im Zeitraum seit der Juni-Sitzung der VV. Schwerpunkte seiner Ausführungen waren ausgewählte Kammerveranstaltungen, die Arbeit der Ausschüsse und Fachsektionen und das Erscheinungsbild der Kammer in der Öffentlichkeit. Die Strategieberatung des Vorstandes traf wichtige Überlegungen für die Arbeit der kommenden beiden Jahre. Weiterhin berichtete er über die Öffentlichkeitswirkung der Kammer und die Pressekonferenz zum Thema „Auswirkungen der Haushaltssperre“.

In einer anschließenden ausführlichen Diskussion wurden Fragen zur Arbeit von Ausschüssen und Fachsektionen besprochen. Gerade zur Stellung und zur Tätigkeit des Ausschusses „Berufsrecht / Berufsethik“ hatten sich in letzter Zeit unterschiedliche Meinungen gebildet, so dass der Vorstand hierzu mehrfach beraten und entscheiden musste. Übereinstimmend stellten die Vertreter fest, dass die Grundsätze der Kammerpolitik in der Vertreterversammlung bzw. im Zeitraum zwischen deren Sitzungen im Vorstand festgelegt werden. Ziel muss bleiben, dass diese Grundsatzentscheidungen nach außen von allen Verantwortungsträgern (auch unabhängig von einer möglicherweise abwei-chenden individuellen Meinung) vertreten werden. Dazu muss die Kommunikation zwischen Vertreter-versammlung, Vorstand, Geschäftsstelle, Ausschüssen und Fachsektionen regelmäßig kritisch hinter-fragt und ggf. verbessert werden. Eine Außenvertretung der Kammer z.B. auch in Ausschüssen oder Arbeitskreisen der Bundesingenieurkammer, darf nur nach ausdrücklicher Bevollmächtigung durch den Vorstand und nach Darlegung der zu vertretenden Kammerhaltung erfolgen.

Anschließend nahm die Vertreterversammlung das Ausscheiden von Herrn Dr. Wilfried Mollenhauer aus dem Ausschuss „Berufsrecht / Berufsethik“ und als dessen Vorsitzender mit Bedauern zur Kenntnis und wählte Vizepräsident Dr. Zauft als weiteres Mitglied in diesen Ausschuss. Dem durch die Ausschussmitglieder am 02.11.2010 bereits gewählten neuen Vorsitzenden, Herrn Dipl.-Ing. Matthias Krebs, wurde für seine Arbeit gutes Gelingen und viel Erfolg gewünscht.

Ein weiterer Beratungsschwerpunkt der Vertreterversammlung war der vom Vorstand vorgelegte „Wirtschaftsplan 2011“. Übereinstimmend wurde das nach wie vor große Bemühen der Kammer erkannt, durch einen ausgeglichenen Wirtschaftsplan und durch die Erzielung eines möglichst positiven Jahresabschlusses hinsichtlich der zu erwartenden schwierigen Haushaltsjahre gut gerüstet zu sein. So ist seit dem Jahr 2006 ein langsames aber stetiges Absinken der Mitgliederzahl zu verzeichnen. Dieser in vielen deutschen Ingenieurkammern festzustellende Trend bedarf jedoch neben einer durchdachten und erfolgreichen Haushaltswirtschaft der Bemühungen aller Verantwortungsträger, besonders der Vertreter, für eine Mitgliedschaft in der Brandenburgischen Ingenieurkammer zu werben. Das wiederum setzt gute und attraktive Angebote der Kammer voraus, z.B. in der Weiterbildung. Trotz einiger Unsicherheiten bei der Planung von Einzelpositionen sind doch die Vertreter überzeugt, mit ihrem Beschluss zum Wirtschaftsplan 2011 einer fundierten Planung der Kammerfinanzen zugestimmt zu haben.

Für die Vertreter bleibt es dabei: Der Ingenieurausweis kommt, und er wird bei der Erstausgabe für alle Kammermitglieder, die einen solchen wünschen, kostenlos sein.

Zur neu gestalteten Homepage konnten die Vertreter nach 11-monatiger Erfahrung eine positive Bilanz ziehen. So ist es beispielsweise schon jetzt möglich, die Erfüllung der Weiterbildungsverpflichtung jedes Kammermitgliedes auszuwerten. Ab 2011 soll es dazu stichprobenartige Überprüfungen geben. Gegenwärtig wird die Möglichkeit der Online-Anmeldung für Kammerveranstaltungen vorbereitet.

Wichtige Beschlüsse der Vertreterversammlung betreffen die Neufassung der Sachverständigenordnung, die Neufassung der Haushalts- und Kassenordnung sowie eine 1. Änderung der Entschädigungsordnung.

Anschließend wurde ein Bericht aus der Arbeit des Bildungsausschusses gegeben und der Weiterbildungsplan für das Jahr 2011 vorgestellt. Außerdem wurde aus der Arbeit der Fachsektionen „Infrastruktur und kommunaler Tiefbau“ sowie „Hochbau und Denkmalschutz“ berichtet. Hier bleibt das Ziel, die von der Vertreterversammlung im Juni 2010 getroffenen Beschlüsse zur Neustrukturierung dieser Arbeitsbereiche noch weiter mit Leben zu erfüllen und damit möglichst allen Kammermitgliedern eine fachliche Heimat in der Brandenburgischen Ingenieurkammer zu geben.

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