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Ingenieurkammer als beratender Partner bei Novellierung der Brandenburgischen Bauordnung

BBIK- Präsident Sommer betonte und lobte die Bedeutung einer solchen Diskussion in einem frühen Stadium, in dem noch Veränderungen möglich sind und in dem die Hinweise aus der Praxis noch berücksichtigt werden können, bevor die Novelle auf den parlamentarischen Weg gebracht würde. Im Hinblick auf den ohnehin schon einheitlichen Wirtschaftsraum Berlin-Brandenburg stehen auch die Harmonisierungen der beiden Bauordnungen an die MBO auf dem Prüfstand, um die materiell-technischen Bedingungen zu vereinheitlichen und ein möglichst einheitliches Verwaltungshandeln zu erreichen. Da für die Berufsstände der Ingenieure und Architekten die Bauordnung als wichtigste Arbeitsgrundlage dient, um qualifizierte Arbeit abliefern zu können, sei ein solches Verfahren, die Berufsstände und Praktiker in das beratende Verfahren einzubeziehen, besonders wichtig.
Bewährtes zu erhalten muss ebenso Ziel sein wie Änderungen der Bauordnung im Hinblick auf wichtige Fragen der demografischen Entwicklung und Sanierungsfragen im Gebäudebestand zu erarbeiten. Ergebnis muss sein, Investoren und Planern im gemeinsamen Wirtschaftsraum die Umsetzung der Verordnungen zu erleichtern. Eine Harmonisierung bedeutet dabei auch eine Herstellung notwendiger Wettbewerbsgleicheit.
Die Potsdamer Gespräche unterstreichen die Eckpunkte: Überarbeitung der Klassifizierung der Gebäude, brandschutzkonzeptionelle Fragen, Umgang mit Sonderbauten, barrierefreies Bauen, verfahrensrechtliche Fragen, die Umsetzung der klimatechnischen Ziele der MBO sowie die Berücksichtigung der Umsetzung europäischer Richtlinien.

Die rege Diskussion aller Beteiligten zeigte konstruktiv Verbesserungspotentiale auf und sorgte für das gegenseitige Verstehen aller Beteiligten, die an der Brandenburgischen Bauordnung mitwirken. Besonders bei Fragen der Wirtschaftlichkeit des Bauens und der vieldiskutierten Barrierefreiheit machten die Teilnehmer auf einen angemessenen und sensiblen Umgang aufmerksam.

Hintergrund:

Die Brandenburgische Ingenieurkammer vertritt ihre Mitglieder und die in Verbänden oder Vereinen nichtorganisierten Ingenieure aller Ausbildungsrichtungen im Land Brandenburg und auf Bundesebene. Derzeitig ist das Bild der Kammer durch die im Bauwesen tätigen Ingenieure geprägt.
In einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, geschaffen durch ein Gesetz des Landes Brandenburg, praktiziert die Kammer durch den freiwilligen Zusammenschluss die berufsständische Selbstverwaltung, nimmt einerseits staatliche Aufgaben wahr und wirkt andererseits als Interessenvertreter und Dienstleister der Mitglieder. Sie versteht sich als Vertreter aller Berufsträger des Ingenieurwesens. Diesen Auftrag verwirklicht die BBIK durch die Arbeit und Mitwirkung in Politik, Wirtschaft und Kultur des Landes Brandenburg.
Ansehen, Wertschätzung und Rolle der Ingenieure in der Gesellschaft werden durch ihre ingenieurtechnischen Leistungen, ihre Innovationskraft, ihre Verantwortungswahrnehmung und gesellschaftliche Aktivität geprägt. Die Brandenburgische Ingenieurkammer und ihre Mitglieder sind den berufsständischen und berufsethischen Grundsätzen des Ingenieurkodex` verpflichtet.

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