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Ausbildung von Architekten und Ingenieuren an Hochschulen in Brandenburg

Die Zukunft des Landes Brandenburg setzt Investitionen in Bildung und Forschung voraus. Mit den Köpfen des Landes wird dessen wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung vorangebracht. Die intellektuelle Leistungsfähigkeit der Gesellschaft muss zukünftig stärker als Träger dieser Entwicklung genutzt werden. Voraussetzung dafür sind differenzierte und qualitätsvolle Bildungsangebote an den Universitäten und Hochschulen des Landes. Ebenso wie der Lehre muss auch der Forschung durch die Politik ein verbindlicher, stabiler Rahmen mit Planungssicherheit gegeben werden. Im Wettbewerb der Staaten, Länder und Regionen machen hochqualifizierte Fachkräfte den entscheidenden Unterschied aus. Investitionen in Strukturen und Ressourcen für Bildung und Forschung bilden seit jeher den entscheidenden Teil zukünftiger Entwicklungsstrategien.

Die Ausbildung von Architekten und Ingenieuren an den Hochschulen in Brandenburg muss sich daher noch stärker an den umfassenden Herausforderungen in der Gesellschaft orientieren. Die soziale, kulturelle und ökologische Vielfalt des Landes, die Auswirkungen des demografischen Wandels, die Veränderungen der Anforderungen an Arbeit, Mobilität und Kommunikation, die energetische Effizienz von Siedlungsstrukturen, Städten und Gebäuden, von der Energieerzeugung, deren Transport oder Speicherung sowie die Identität der Bewohner, alles das erfordert Antworten und Lösungen, vor allem aber hervorragend ausgebildete und engagierte Architekten und Ingenieure. Die Universitäten und Hochschulen Brandenburgs im Herzen Europas spielen hierbei eine große Rolle.

Die Hochschullandschaft in Brandenburg muss für die Zukunft fit gemacht werden. Alles, was in den letzten 20 Jahren geschaffen und aufgebaut wurde, ist dabei im Vergleich mit anderen Bundesländern zu prüfen und sorgfältig zu bewerten. Vieles davon stellt eine zukunftsweisende Basis für die weitere Entwicklung dar. Der Bologna-Prozess, geprägt durch Bachelor- und Masterstudiengänge, darf nicht zu einer kleinteiligen Qualifikationsstruktur führen. Vielmehr sind die Potentiale der jungen Leute individuell zu erschließen und auszubauen.
Dem grundhaft ausgebildeten Architekt und Ingenieur mit einem breiten Fachwissen, der Chance zur Spezialisierung und einer ausgeprägten sozialen und kulturellen Verantwortung im internationalen Wettbewerb, kommt auch zukünftig ein großer Stellwert zu. Ob in der Energietechnik, in industriellen Wertschöpfungsketten, bei der Planung, der Baudurchführung, der Ressourcenwirtschaft aber auch in der Verwaltung oder im Service, überall werden solide Ausbildungsstände geschätzt und verlangt. Diese beeinflussen das Fortkommen unseres Gemeinwesens positiv.

Wir appellieren daher an die Politik des Landes Brandenburg mit den strukturellen Änderungen in der Hochschullandschaft unseres Landes immer das Ziel zu verfolgen, die Qualität der Lehre und Forschung an den Hochschulen zu erhöhen und für eine zukunftsgerechte Planungssicherheit Sorge zu tragen. Als Diskussionsgrundlage haben wir für die aktuelle Situation in der Lausitz einen 10-Punkte Plan verfasst.

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