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Exkursion zur Baustelle des Schiffshebewerkes in Niederfinow

Die Individualität des Bauvorhabens stellt die ARGE aus 4 Unternehmen und den Bauherrn vor große Herausforderungen. Zum Beispiel sind die Toleranzen und Schnitt-stellen ein wesentliches Thema der Beteiligten. Die Toleranzen betragen ± 2 cm für den Stahlbetonbau, Millimeter für den Stahlbau und Bruchteile von Millimetern für den Maschinenbau und dies bei unterschiedlichen Temperaturen im Winter und im Sommer.

Der Hebevorgang für den gefüllten 115 m langen Trog, über 36 m Höhe, erfolgt wie bisher über Seile mit Gegengewichten. Der mit Wasser gefüllte Trog wiegt 9.800 Tonnen.

Interessant ist auch der geschichtliche Zusammenhang. Der Kanalbau über Eberwalde (dem „Ruhrgebiet“ Preußens) als alternative Meeresanbindung Berlins über den Seehafen in Stettin erfolgte in Konkurrenz zu Hamburg.

Im Anschluss trafen sich die Teilnehmer noch zu einem Ingenieurstammtisch und diskutierten über die aktuellen berufspolitischen Fragen wie z.B.: neue HOAI, Novellierung der Bauordnung in Brandenburg, Wegfall der Prüfpflicht für einfache Gebäude und die Folgen für die Baukultur bei Vergabe an den wirtschaftlichsten (billigsten) Bieter.

Zum Ende hatte der Eine oder Andere noch eine längere Fahrt nach Hause, aber ausgehend von einem wunderbaren Ort in unserem schönen Brandenburg. Niederfinow lohnt sich natürlich auch für einen privaten Ausflug. Das alte Schiffshebewerk, das Informationszentrum und die Landschaft sind neben der schönen Baustelle etwas Besonderes.

Diethelm Marche
Beirat BBIK-Fachsektion Konstruktiver Ingenieurbau

 

Energieeffizienzexperten

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