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Frühlingsempfang der BBIK

Präsident Krebs ging in seiner Begrüßungsrede auf den gegenwärtigen und zukünftigen Stellenwert der Ingenieure in Brandenburg ein und sprach dabei besonders den Kräfte- und Zeitfonds eines Ingenieurs an, dem sich dieser heutzutage stellen muss.

Ein Büro muss geführt werden, Aufträge müssen beschafft werden, Projekte müssen erfolgreich bearbeitet werden, die Finanzen müssen stimmen usw. Die BBIK hilft bei dem allen mit Weiterbildungsangeboten, bei der Klärung von Wettbewerbsstreitigkeiten, bei der Organisation einer interdisziplinärer Zusammenarbeit von Ingenieurkollegen usw.

Oft ist es diese Tätigkeit der BBIK, die nicht so richtig öffentlichkeitswirksam wird, die aber zum Nutzen unserer Ingenieure von erheblicher Wichtigkeit ist.

Dann sind da noch die vielen kleineren Randbedingungen, die für ein erfolgreiches Wirken als Ingenieur einzuhalten sind: die vielen Normen, Paragraphen, Regelungen, die uns bestimmen und ohne die keine brauchbare Arbeit als Ingenieur möglich ist. Das Zeit- und Kräftevermögen wird dadurch erheblich belastet, mitunter wird man bei der Arbeit sogar in Wut und Verzweiflung gebracht.

Die BBIK hat bei all diesen Fragen eine wichtige Funktion, ist sie doch der Ansprechpartner für die Landesregierung in allen Fragen des Ingenieurwesens.

Präsident Krebs nannte ein paar Beispiele dazu: Die BBIK ist seit längerer Zeit in sehr intensiven Gesprächen zur Novellierung der Brandenburgischen Bauordnung und zur Überarbeitung des Brandenburgischen Ingenieurgesetzes. Ziel ist die Pflichtmitgliedschaft für alle planenden Ingenieure im sicherheitsrelevanten Bereich, so wie es zum Beispiel in Berlin oder Rheinland-Pfalz ist. Dafür ist nicht zuletzt das Zusammenwirken mit den anderen Landesingenieurkammern auf Ebene der Bundesingenieurkammer aber auch mit der Brandenburgischen Architektenkammer sehr wichtig. An diese Stelle dankte Präsident Krebs ausdrücklich der Landesregierung für das enge und gute Vertrauensverhältnis in all diesen Fragen.

Noch einen Tag zuvor hatte Präsident Krebs die Möglichkeit, in einem sehr kleinen Beratungskreis beim MIL Informationen über die vorgesehenen Änderungen der Brandenburgischen Bauordnung zu erhalten. Dieses geschah außerhalb jeder offiziellen Anhörung, denn im Rahmen einer Anhörung ist es in der Regel zu spät für grundsätzliche Abstimmungen.

Minister Vogelsänger lobte in seinem Grußwort die enge Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch zwischen der BBIK und dem MIL.

Dabei sagte er: „Den planenden Berufen im Bauwesen kommt insbesondere im Zuge der Vereinfachung bauordnungsrechtlicher Verfahren eine große Verantwortung zu, etwa bei der Gewährleistung eines guten Leistungs- und Qualifizierungsstandes der Bauvorlageberechtigten durch entsprechende Aufsicht und Fortbildungsverpflichtungen und der Sicherung des Prüfingenieurwesens.“

Mit der wachsenden Bedeutung technischer Anforderungen an das Planen und Bauen ändern sich auch die Anforderungen an die Ingenieure. Bei vielen Bauaufgaben nimmt ihr Stellenwert und damit auch ihr Anteil an der Gesamtverantwortung zu, etwa bei der Berücksichtigung energetischer und umweltbezogener Aspekte im Hochbau. Umgekehrt haben architektonische und gestalterische Anforderungen bei klassischen Ingenieuraufgaben (etwa dem Straßen- und Brückenbau) ein wachsendes Gewicht und erfordern kooperatives Handeln, auch gemeinsam mit den Architekten.

Mit der europäischen Integration und dem Wegfall nationaler und regionaler Schranken sind für die planenden Berufe Risiken (wachsende Konkurrenz) und Chancen verbunden. Besonders die kleineren Unternehmen müssen ihr Profil schärfen, den Standort Brandenburg als Basis für neue Chancen sehen und den Rückzug in „Nischen“ vermeiden.

Im Anschluss an das Grußwort von Herrn Vogelsänger hatte Präsident Krebs noch die freudige Aufgabe, drei Wettbewerbsteilnehmer des BBIK-Fotowettbewerbs „ Dein Blick • dein Klick • dein Foto gewinnt!“ auszuzeichnen, die an der Preisverleihung in Guben aus zeitlichen Gründen nicht teilnehmen konnten.

Im weiteren Programm unterhielt das Kabarett „Die Oderhähne“ aus Frankfurt (Oder) mit Auszügen aus dem aktuellen Programm die Gäste. Die BBIK hat die "Hofnarren" direkt ins Haus geholt, um das Publikum mit viel Witz und Charme zu begeistern, damit diese auch über die eine oder andere Satire mal ernsthafter nachdenken.

Der Frühlingsempfang bot auch hier eine Plattform für den Erfahrungsaustausch unter dem Publikum.

Kaum ist der Frühlingsempfang als der zentrale Empfang der Kammer für die geladenen Gäste, für die Arbeitspartner, für die externen Begleiter des Kammerlebens vorbei, laufen schon die Vorbereitungen für den nächsten Kammerhöhepunkt, den 18. Brandenburgischen Ingenieurkammertag, welcher am 14.06.2013 als dem zentralen Fest- und Feiertag für die Kammermitglieder. Freuen Sie sich auf ein interessantes Programm.

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