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...denn es ist gut, dass es Ingenieure gibt!


AUFZEICHNUNG | Befragung der Parteien zur Bundestagswahl 2021

Klimarettung, Reallabor und Regulierungsdruck – Wie kann die Bauwende gelingen?

Die Bundesingenieurkammer und die Bundesarchitektenkammer haben am 2. September die baupolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Bundestagsfraktionen zu den zentralen Zukunftsthemen wie Wohnungsbau, Stadtentwicklung und Klimaschutz befragt. Die Podiumsdiskussion wurde online live übertragen und ist jetzt auch als Video-Aufzeichnung verfügbar.

In den aktuellen Wahlprüfsteinen zur Bundestagswahl 2021 machen die planenden Berufe deutlich, wie entscheidend die Planung der gebauten Umwelt für die Zukunft und Lebensqualität unserer Gesellschaft ist und formulieren klare Erwartungen an die nächste Bundesregierung zur notwendigen Stärkung der Berufsstände.

Im Livestream am 2. Septermber 2021 stellten die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Andrea Gebhard und der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, ihre Fragen an die baupolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Bundestagsfraktionen zu den zentralen Herausforderungen aus Wohnungsbau, Infrastruktur, Stadtentwicklung und Klimaschutz. Für die Parteien nahmen an dem Webformat teil:

  • Karsten Möring (CDU/CSU)
  • Claudia Tausend (SPD)
  • Christian Kühn (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Daniel Föst (FDP)
  • Caren Lay (Die Linke)

Im Verlauf der Fragerunden kamen interessante Punkte auf, so zum Beispiel, dass nahezu alle Parteien einer Novellierung der HOAI offen gegenüber stehen. Nicht so positiv gestaltete sich dagegen die Positionierung der Sprecherinnen und Sprecher der Parteien auf die Frage nach der Einführung von Berufsrechtsvorbehalten für die Planerinnen und Planer, die aus unserer Sicht erfolgskritisch für die Bewältigung der anstehenden Herausforderungen v.a. im Hinblick auf den Klimawandel sind.

Nicht einig waren sich die Parteien bspw. auch bei der Frage nach einem künftigen eigenständigen Bauressort, das Hochbau und Infrastruktur vereinigt. Insbesondere die angrenzenden und mitzudenkenden Bereiche Energie und Umwelt wären z.B. auch trotz eines solchen Bauministeriums weiter außen vor. Nichtsdestotrotz waren sich die Parteien einig, dass dem Bauwesen auch in der künftigen Bundesregierung ein großer Stellenwert beigemessen werden muss, was sich auch in der personellen und finanziellen Ausstattung des Ressorts bemerkbar machen müsse. Moderiert wurde die Fragerunde von Dr. Tillman Prinz von der Bundesarchitektenkammer.

>> Hier geht es zur Video-Aufzeichnung

©DAB
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