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Brandenburgische Baukulturpreise

Brandenburgischer Baukulturpreis 2017

Jetzt bewerben! Baukultur ist jedermanns Sache

Die Brandenburgische Architektenkammer und die Brandenburgische Ingenieurkammer loben mit Förderung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung den Brandenburgischen Baukulturpreis 2017 aus.

Die brandenburgischen Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern und die Fachgemeinschaft Bau unterstützen den Preis.

Die Auslober dieses Preises verstehen Baukultur als die Auseinandersetzung unserer Gesellschaft mit der gebauten Umwelt. Architektur, Ingenieurbauten und Landschaften entstehen auf dem Nährboden einer Übereinkunft darüber, was gut, schön und nützlich ist. Baukultur ist jedermanns Sache.

Der Brandenburgische Baukulturpreis wird vergeben an ein ganzheitlich geplantes und ausgeführtes Bauwerk oder Ensemble im Land Brandenburg, dessen Zeitpunkt der Fertigstellung zwischen Juni 2015 und Mai 2017 liegen muss.

Infrastrukturministerin Kathrin Schneider: „Die Pflege der Baukultur ist uns ein wichtiges Anliegen. Lösungen in hoher Qualität tragen mit ihrer Gestaltung zur Attraktivität in unseren Städten und Gemeinden bei. Dabei umfasst die Baukultur mehr als gute Architektur. Es geht uns auch darum, die besonderen Stile und baukulturellen Traditionen zu erhalten,  mit der historischen Gebäudesubstanz pfleglich umgehen und gleichzeitig alte Bauten fit zu machen für künftige Anforderungen. Der Baukulturpreis rückt dieses Thema ins Licht der Öffentlichkeit. Außerdem unterstützen wir diesen Prozess mit dem kürzlich gegründeten Netzwerk Baukultur.“ 

Bernhard Schuster, Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer: „Die Ergebnisse zum Baukulturpreis spiegeln die Möglichkeiten im Land. Baukultur in Brandenburg zeigt sich vielfältig: Es entstehen schlichte Wohnmöbel aus Holz für die Großstädter, umgebaute Scheunen oder Bauernhäuser dienen als Wohnprojekte auf dem Land. Alte Fabrikgebäude werden umgebaut und stiften neue Identität für Unternehmen. Kindertagesstätten ziehen in sanierten Leerstand und beleben die Innenstadt so auf ihre Art. Gestaltete Freiflächen geben Kleinstädten neue Aufenthaltsqualität oder schaffen einen außergewöhnlichen Zugang zu unspektakulären Bürogebäuden. Die Projekte, die Kleinen und die Großen, der Architekten und Ingenieure aller Fachdisziplinen zeigen Baukultur auf ihre ganz eigene Weise und lassen Dorf, Stadt und Land in neuem Glanz erscheinen.“

Matthias Krebs, Präsident der Brandenburgischen Ingenieurkammer: „Viele technische Leistungen stecken in einem Objekt, werden aber gar nicht richtig wahrgenommen und prägen doch unseren Alltag. Wir verbringen täglich viel Zeit in einer gebauten Umwelt und nutzen deren Vorteile. Besonders die harmonische Verbindung zwischen Moderne und Historie, die Proportion und Gliederung des Baukörpers, die herausragende Qualität hochwertiger, sinnvoller und nachhaltiger architektonischer, ingenieurtechnischer sowie handwerklicher Umsetzungen eines Objektes gilt es zu zeigen. Lösungsstrategien ergeben sich dabei nicht nur durch einen Austausch der Ergebnisse sondern sind bedingt durch das Zusammenführen verschiedener Teilaspekte, ein reines Nebeneinander reicht hierfür nicht aus. Diese interdisziplinäre übergreifende Arbeitsweise entsteht nur durch die Kombination von Ansätzen, Denkweisen und Methoden verschiedener Fachrichtungen. Baukultur in Brandenburg ist etwas Ganzheitliches und bedeutet demzufolge gelebte Umwelt. Unser Preis soll genau dies verdeutlichen“

Ausführliche Informationen rund um den Brandenburgischen Baukulturpreis 2017 erhalten Sie unter folgenden Link: Baukulturpreis 2017 >

 


 

Brandenburgischer Baukulturpreis 2015

"Bauen im Kontext" – Baukulturpreis 2015

Bereits zum vierten Mal lobten die Brandenburgische Ingenieurkammer gemeinsam mit der Brandenburgischen Architektenkammer den Brandenburgischen Baukulturpreis aus und setzt damit eine seit dem Jahr 2009 bestehende Tradition fort.

Der Baukulturpreis hat sich über die drei vergangenen Jahre als der relevante Wettbewerb um gute Baukultur in Brandenburg etabliert und ist als Marke im Bewusstsein der Ingenieure und Architekten verankert, aber auch darüber hinaus bei Bauherren und Kommunen anerkannt. Die große Resonanz bei der Teilnahme an den bisherigen Wettbewerben, wie auch bei den feierlichen Veranstaltungen zur Verleihung der Preise, belegt die Bedeutung des Baukulturpreises in Brandenburg.

Baukultur entsteht im Dialog, Baukultur braucht Vielfalt. Baukultur schafft Identität. Baukulturelle Werke haben eine starke Beziehung zum Ort und seinem Umfeld. Sie sind aus der Situation entwickelt, berücksichtigen städtebauliche Bezüge. Der sparsame Umgang mit Ressourcen und der richtige Einsatz von Materialien ist ebenfalls ein bestimmender Faktor. Deshalb entsteht Baukultur im Kontext.


Baukulturpreis 2015 geht erneut nach Wittstock:

Kita Kinderland erhält höchste Auszeichnung für Bauen

Bauministerin Kathrin Schneider hat am 7. Oktober in Potsdam den unter Schirmherrschaft des Landes Brandenburg von Architektenkammer und Ingenieurkammer ausgelobten Brandenburgischen Baukulturpreis verliehen.

Die Aus­zeich­nung geht an den Berliner Architekten Timm Kleyer für die „Kita Kin­derland“ in Witt­stock, bei der zwei leerstehende Schulgebäude aus dem 19. Jahrhundert denkmalgerecht um- und ausgebaut und um einen Neubau ergänzt wurden. Sonderpreise gab es für die in der Substanz einer DDR-Ruine geschaffene „Anti­villa“ am Kramp­nitzsee in Potsdam, für die Visualisierung der Bischofs­­burg auf dem Turmberg Lebus und für das Museum „Himmlisches Theater“ im Stift Neu­zelle.

Der vom Infrastrukturministerium mit 15.000 Euro dotierte Baukulturpreis zeigt alle zwei Jah­re, mit welcher Qualität in Branden­burg gebaut wurde. Über 60 Architekten und In­ge­nieure hatten sich mit Projekten aus den Jahren 2013 bis 2015 beworben.

 

Kommentare zum Brandenburgischen Baukulturpreis 2015

Bauministerin Kathrin Schneider:

„Nach der Bibliothek im Kontor 2013 wurde mit der Kindertagesstätte zum zweiten Mal nacheinander ein städtisches Projekt in Wittstock mit der höch­sten brandenburgischen Auszeichnung für Bauen ge­würdigt. Damit wird nicht nur eine heraus­ra­gen­de Architektenleistung anerkannt, sondern zugleich das Ringen um Erhaltung und Belebung der historischen Altstadt gewürdigt.

Ich wünsche mir, dass der Brandenburgische Baukulturpreis ins Land hinein wirkt und somit Beispiel gebend für die Bauschaffenden ist.“

Bernhard Schuster, Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer:

„Was mich an den ausgezeichneten Projekten besonders beeindruckt ist der Respekt vor dem Ort, das Selbstbewusstsein der Planung, die unaufgeregte Reduzierung von Funktionen, Konstruktion und Gestaltung auf einen wesentlichen Kern.“

Matthias Krebs, Präsident der Brandenburgischen Ingenieurkammer:

„Erst die krea­tive Kooperation von Architekten, Ingenieuren und Bauherren ermöglicht solche herausragenden Qualitäten, befördert generationengerechte Planung, Energieeffizienz und neue konstruktive und technische Systeme.“

 

Auszeichnungen im Rahmen des Brandenburgischen Baukulturpreises 2015

 

Baukulturpreis (5.000 Euro):

Kita Kinderland in Wittstock

Architekt: Dipl.-Ing. Timm Kleyer, (kleyer.koblitz.letzel.freivogel gesellschaft von architekten, Berlin) / Bauherr: Stadt Witt­stock.

Direkt gegenüber der mittelalterlichen Marienkirche wurden ehemalige Schulgebäude saniert und kreativ ausgebaut sowie um einen in Kubatur und Material angepassten, im Detail kon­se­quent modernen Neu­bau ergänzt.

(Kita Kinderland, Foto: kleyer, koblitz, letzel, freivogel)

 

Sonderpreis (2.500 Euro):

Antivilla in Potsdam

Archi­tekten: Prof. Dipl.-Ing. Arno Brandlhuber, Prof. Dipl.-Ing. Markus Emde, Dipl.-Ing. Tho­mas Bur­lon (Brandlhuber Emde Schneider Architektengesellschaft) / Tragwerksplaner: Dipl.-Ing. Andreas Schulz (Pichler Ingenieure) / Bauherr: Arno Brandl­huber.

(Fotos: Erica Overmeer)

 

Sonderpreis (2.500 Euro):

Turmberg Lebus – Visualisie­rung der Bischofsburg

Landschaftsarchitekt: Dipl.-Ing. Markus Thelen (BW&P Landschafts­archi­tekten, Netze­band) / Tragwerksplaner: Ruppiner Ingenieurgesellschaft / Bauherr: Amt Lebus.

(Fotos: BWundP Landschaftsarchitekten_BDLA)

 

Sonderpreis (2.500 Euro):

Stift Neuzelle – Museum Himmlisches Theater

Architektur: Dipl.-Ing. Peter Berger (Architekturbüro Berger & Fiedler, Cottbus) / Tragwerksplaner: Dr. Ing. Peter Thieme (†) / Bauherr: Stiftung Stift Neuzelle.

(Foto: Architekturbüro Berger und Fiedler)

 

Auszeichnung einer Initiative (2.500 Euro):

Verein baudenkmal bundesschule bernau e.V.

Initi­a­toren: Friedemann Seeger, Dr. Günter Thoms, Udo Kretschel.

 

Baukulturgespräche vor Ort im Rahmen des Baukulturpreises 2015

Im Rahmen des Brandenburgischen Baukulturpreises widmet man sich im Nachgang nochmals etwas ausführlicher den ausgezeichneten Bauwerken in eigenen Veranstaltungen, den sogenannten "Baukulturgesprächen vor Ort". Dazu findet mit den jeweiligen Auftaggebern und Auftragnehmern ein Podiumsgespräch mit Besichtigung der Bauwerke statt. Die Veranstaltungen sind öffentich.

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen, welche im Zeitraum Mai 2016 bis April 2017 stattfanden erhalten Sie aus unter: Baukulturgespräche 2016/2017 >

Dokumentation zum Baukulturpreis 2015

Zum Preis ist eine Broschüre erschienen, die auf Anfrage versendet wird von der Brandenburgischen Architektenkammer (Telefon 0331-275910, info@ak-brandenburg.de) oder der Brandenburgischen Ingenieurkammer (Telefon 0331-743180, info@bbik.de).

Einen ersten Blick in die Broschüre erhalten Sie unter folgenden Link:

Die Pressemitteilung zur Preisverleihung können Sie unter folgenden Link einsehen:

 

Dokumentation der Brandenburgischen Baukulturpreis ab 2009

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