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Wettbewerbs- und Vergabeausschuss

Der Wettbewerbs- und Vergabeausschuss steht für die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit im Wandel der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der BRD, speziell für alle Mitglieder der Brandenburgischen Ingenieurkammer.

nach Innen: in kooperativer Zusammenarbeit mit den Fachsektionen, Ausschüssen und dem Vorstand unserer Kammer sowie durch aktive Mitarbeit im Wettbewerbsausschuß der Bundesingeniuerkammer.

nach Außen: im kooperativen Zusammenwirken mit Partnern, wie dem Wettbewerbsausschuß der Baukammer Berlin, den Vertretern von Hochschulen sowie von Institutionen auf kommunaler und Landesebene.

Ein zentrales Thema zur Weiterentwicklung von Netzwerkbeziehungen zu Marketingplattformen bildet hierbei die Beauftragung des Ausschusses durch die jeweilige Vertreterversammlung – im 2-Jahres-Rhythmus die Vorbereitung und Organisation eines Leistungsbildes der Brandenburgischen Ingenieure aller Fachbereiche in Form des Landes-Ingenieurpreises der BBIK zu übernehmen.

Die Beratung der Ingenieure zu Fragen bzw. bei auftretenden Problemen im Bereich des Vergaberechtes – künftig im Sinne des Einführungserlasses - 2006 - der Änderungsverordnung zur Vergabeordnung (VgV), auf Basis des GWB, verbunden mit den Änderungen der VOB, VOL, VOF – durch das Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen mit der Transformation des geltenden EU-Rechtes in nationales Recht.

Ein zentraler Beratungsgegenstand wird hierbei die praktische Anwendung des ÖPP - Beschleunigungsgesetzes auf Landesebene darstellen. Dies eröffnet die Chance auch für Ingenieure in Brandenburg sich als fachliche Berater / Koordinatoren / Projektsteuerer für die Vorbereitung und Organisation von PPP-Projekten bei öffentlichen und privaten Bedarfsträgern (Auftraggebern) nachhaltig bekannt zu machen.

Dem Ausschuss gehören derzeit folgende Mitglieder an:

  • Herr Dipl.-Ing. Stefan Kunigam, Vorsitzender
  • Herr Dipl.-Ing. (FH) Karlheinz Müller
  • Herr Dipl.-Ing. Peter Stadeler
  • Herr Prof. Dr.-Ing. Bernd Schweibenz

Bei den wichtigen Bauaufgaben, insbesondere den Schlüsselmaßnahmen von Stadterneuerung und Stadtentwicklung, aber auch bei komplexen Aufgaben der Bestandserneuerung, kann die nötige Qualitätssicherung am besten über Planungswettbewerbe erreicht werden. Planungswettbewerbe sind keineswegs nur ein Mittel, bei Meinungsverschiedenheiten über die Bewältigung einer Planungs- und Bauaufgabe einer unabhängigen Instanz die Entscheidung zu übertragen. Vielmehr sind Planungswettbewerbe in erster Linie ein Instrument, für abgestimmte und in das örtliche Gesamtkonzept eingebundene Schlüsselaufgaben Lösungsalternativen zu erarbeiten und über die Auswahl der besten Lösung im Kreis der örtlichen Interessenvertreter und der berufenen Fachleute gemeinsam zu entscheiden.

Das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) hat unter Mitarbeit der Brandenburgischen Architektenkammer und der Brandenburgischen Ingenieurkammer eine Arbeitshilfe für die Teilnahme an Planungswettbewerben veröffentlicht. Diese finden Sie unter www.bbik.de/service/wettbewerbswesen

 


 

Kurzbericht über die 14. Sitzung – Bundeswettbewerbsausschuss am 17.01.2011

Der Bundeswettbewerbsausschuss hat in seiner letzten Sitzung am 17.01.2011 beschlossen, im Besonderen den Grundsatz der Interdisziplinarität bundesweit noch stärker als Zielkoordinate, im Rahmen von Investitionsvorbereitungen und -durchführungen bekannt zu machen.

Der Vertreter der BBIK hat hierbei auf die gemeinsame Arbeitshilfe „Richtlinien für Planungswettbewerbe RPW 2008“ des MIL und der Kammern hingewiesen, die den v.g. Ansatz der Bundesingenieurkammer (BIngK) für Brandenburg bereits heute positiv untersetzt. Gleichzeitig wurde über das von den Präsidenten der Architekten- und der Ingenieurkammern als Beiratsmitglieder begleitete Verfahrensmodell zum Projekt “Zentrenentwicklung in der Gemeinde“, hier Ortsteilzentrum Blankenfelde, informiert und bekannt gemacht, dass der Verfahrensweg am 23.02.2011 im Rahmen einer Fachtagung des MIL mit beiden Kammern in der FH Wildau, im Rahmen eines Impulsvortrages in der Arbeitsgruppe 3, auf der Tagesordnung steht.

Der Bundesausschuss hat am 17.01.2011 seine Unterstützung im Sinne einer bundesweiten Bekanntmachung des Verfahrensmodells, im Sinne des Entwurfes des AMEV (Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltung) vom 02.02.2011 für künftige Investitionsvorhaben für öffentliche Gebäude, zugesagt.
Im Nachgang zur Sitzung wurden alle Ausschussmitglieder bundesweit durch den stellv. Geschäftsführer der BIngK, Herrn RA Markus Balkow, über den Entwurf vom 02.02.2011 des AMEV – als beratendes Gremium des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Bauministerkonferenz per Rundmail informiert.

Im AMEV-Papier wurde mittels Vorwort zum Ausdruck gebracht, dass künftige Ziele nicht nur gestalterische Aspekte betreffen, sondern zunehmend auch Energieeffizienz, Lebenszykluskosten (LZK) und die Nachhaltigkeit bei Investitionsvorhaben für öffentliche Gebäude.

AMEV-Papier: Energieeffizienz, Lebenszykluskosten und andere Nachhaltigkeitskriterien bei Planungswettbewerben für öffentliche Gebäude (Nachhaltigkeit von Wettbewerben) (zum Download)

Vorsitzender des Wettbewerbs- und Vergabeausschuss BBIK
Februar 2011


Informationsschrift zum 3. Vergaberechtstag Brandenburg am 01.12.2010 der Auftragsberatungsstelle Brandenburg e.V. / Geschäftsführerin Frau RAin A. Theurer

Von den rund 200 Teilnehmern am 3. Vergaberechtstag Brandenburg waren 60 % der Teilnehmer Vertreter von öffentlichen Auftraggebern der Landes- bzw. Kommunalebene oder Zweckverbänden, sowie Vertreter der Auftragnehmerschaft der Bereiche Planen und Bauen.

Im Vergaberecht gilt, nach der Reform ist vor der Reform. Ein Ende der Reformrallye ist noch nicht in Sicht. Der 3. Vergaberechtstag der ABST Brandenburg e.V. am 01.12.2010 hat im Sinne der Reformrallye – Vergaberecht zum Abschluss des Jahres 2010 einen Beitrag zur Standortbestimmung und zur voraussichtlichen Weiterentwicklung des nationalen und des europäischen Vergaberechts, sowohl aus Sicht der Landesregierung als auch aus der Sicht von Fach- und Rechtsberatern geleistet und somit positive Akzente für 2011 gesetzt.

gez. Berat. Ing. K. Müller
- Vorsitzender des WVA-BBIK -

Energieeffizienzexperten

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