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Hinweise EU Kommision

 

Über diese Seite geben wir Ihnen zukünftig wichtige Informationen, welche durch die Europäische Kommission für eine Tätigkeit als Ingenieur bei unseren europäischen Nachbarn beschlossen wurden.

Informationen und Hinweise für grenzüberschreitende Geschäfte in der EU erhalten Sie auch über die Internetseite der Europäischen Kommission "Europa für Sie - Unternehmen" .

 


Fördermöglichkeiten bei grenzüberschreitender Geschäftstätigkeit - 24.07.2009

Die EU-Kommission beabsichtigt, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit finanziellen Hilfen bei der Aufnahme einer Tätigkeit auf Auslandsmärkten zu unterstützen. Einzelheiten zu dieser Unterstützung bei grenzüberschreitenden Geschäften in der EU sind im neuen Internetportal "Europa für Sie - Unternehmen" zu finden.

Dieses Internetportal gibt auch Hinweise zu gesetzlichen Regelungen sowie zu den Möglichkeiten und den Grenzen einer Geschäftstätigkeit in den EU-Mitgliedsstaaten. Außerdem ist über diese Portal ein direkter Zugang zu elektronischen Behördendiensten in einzelnen Mitgliedsstaaten möglich.

 

Normung von Architekten- und Ingenieurdienstleistungen im Bausektor - 13.07.2009

Die Brandenburgische Ingenieurkammer erhielt von der Interessenvertretung der Bundesingenieurkammer bei der Europäischen Union aus Brüssel wichtige Neuigkeiten in Bezug auf die Normung von Architekten- und Ingenieurleistungen im Bausektor. Diese möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Parallel zur Dienstleistungsrichtlinie (2006/123/EG) hat die EU-Kommission die Standardisierung von Architekten- und Ingenieurdienstleistungen im Bausektor und der herstellenden Industrie (Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Automobil, Energie) initiiert.

Die Kommission hat dabei die von der offiziellen französischen Stelle für Normung (Association française de normalisation, AFNOR) durchgeführte Machbarkeitsstudie zum Anlaß genommen, dem Europäischen Komittee für Normung (CEN) den Auftrag für die Standardisierung solcher Dienstleistungen zu erteilen.

Damit soll auf die zunehmende Internationalisierung des Geschäfts reagiert und gleichzeitig dem allgemeinen Ziel der Dienstleistungsrichtlinie Rechnung getragen werden, Hindernisse bei der grenzüberschreitenden Erbringung von Dienstleistungen zu beseitigen.

Speziell für die Sektoren Bau und Infrastruktur wird das jährliche Geschäftsvolumen mit 26 Milliarden Euro beziffert, wobei die Hälfte der 40 weltweit führenden Beratungsunternehmen (Architektur und Engineering) in Europa beheimatet sind und 28% des Geldes mit dem Export dieser Dienstleistungen, also grenzüberschreitend, verdienen.

Das Arbeitsprogramm des nunmehr beim CEN eingerichteten Technischen Komittees (CEN/TC 395) zielt auf die Erarbeitung gemeinsamer Standards bei der verwendeten Terminologie. Davon verspricht man sich mehr Klarheit bei der Definition von Beratungsdienstleis-tungen, die Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses der Leistungs- und Haftungspflichten mit dem Ziel der Konfliktvermeidung und schließlich einer substantiellen Verbesserung des Verbraucherschutzes.

Bei der konstituierenden Sitzung des CEN/TC 395 am 19. Juni in Paris gab es vereinzelt Bestrebungen, nicht nur die Terminologie der Dienstleistungen zu vereinheitlichen, sondern auch die Leistungsbilder selbst. Dies wurde jedoch von der Mehrheit der Mitglieder als ein Verstoß gegen das Mandat der EU-Kommission gesehen, die Terminologie der Dienstleistungen und nicht die Dienstleistungen selbst zu standardisieren.

Leiter der deutschen Delegation bei den Sitzungen des CEN/TC 395 ist der Justiziar der Bundesarchitektenkammer (BAK), RA Thomas Maibaum. Über die aktuellen Entwicklungen und den Fortgang der Arbeiten des CEN/TC 395 wird die Interessenvertretung aus Brüssel fortlaufend berichten.

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