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Baukulturgespräche vor Ort

„Sanierung der Decke zwischen Marmor- und Grottensaal des Neuen Palais in Potsdam" am 11.10.2018, 16:00 – 19:00 Uhr

  • Architekten Petersen, Gesellschaft von Architekten mbH aus Berlin
  • Dr. Wolf-Dietrich Krämer, Peter Lorenz, Ingenieurbüro Dr. Krämer GmbH aus Weimar
  • SPSG als Bauherr

Das Neue Palais im Park Sanssouci zählt mit seiner bemerkenswerten Innenraumgestaltung kultur- und zivilisationsgeschichtlich zu den bedeutendsten Schlossanlagen der Welt. Wegen schwerwiegender Schäden an der historischen Holzdeckenkonstruktion mit einer Spannweite von über 18 m wurde eine technisch besonders anspruchsvolle Sanierung der barocken Deckenbereiche zwischen dem Marmorsaal und dem darunterliegenden Grottensaal erforderlich.

Die Tragwerksplaner entwickelten ein außergewöhnliches Sanierungskonzept für die Holzdeckenkonstruktion, bei dem die Deckenbalken in einem schmalen Zwischenraum unter dem 90 t schweren Marmorfußboden saniert wurden, ohne die Begehbarkeit für Besucher groß einzuschränken und die Innenausstattung der Räume zu beschädigen. Insbesondere wird die  tragwerksplanerische Lösung, die außergewöhnlich sensible Technik der Sanierung und die Qualität der Auseinandersetzung mit dem reichen, historischen Erbe der Kulturlandschaft Brandenburgs gewürdigt.

 

(Foto: Neues Palais in Potsdam / Ingenieurbüro Dr. Krämer)

 

 

Innovation Center 2.0 am 13.11.2018, 16:00 – 19:00 Uhr

  • Oliver Kettenhofen und Mike Herud, SCOPE Architekten GmbH, Stuttgart
  • TOPOTEK 1. Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin
  • Gruninger + Schrüfer Beratende Ingenieure GmbH, Wiesloch
  • Projektleiterin SAP SE, Bauherr

Das Objekt ist ein allseits transparentes Gehäuse, gestapelte Geschosse mit doppellagigem Sonnenschutz, maßgeschneidert für junge IT-Talente. Diverse Besprechungs- und Präsentationsräume, Teamräume und Arbeitszonen, aber auch Kaffeebar und Spielbereiche regen zur Kommunikation in stets veränderbaren Raumsituationen an. Sichtbeton, Nutzestrich am Boden, an der Decke wechseln Akustikbaffel mit gleich aussehenden Kühllamellen, alles sichtbar unter der Sichtbetonflachdecke, sauber detailliert geführt. Holzleisten, Glas, Sperrholz, beschriftbare hängende verschiebbare Raumteiler, klare Möblierung. Die Flachdecken werden von prägenden V-Stützen – von außen gestalterisch prägend – sichtbar hinter der Glasfassade und durch den zentralen Funktionskern getragen. In die Sichtbetonstützen mit hervorragender Oberflächenqualität sind Polsterungen für Sitzelemente eingearbeitet. Es zeigt sich ein konzeptionelles Gebäude zum Thema Arbeitswelten und Büroarbeit, welches auch ohne verbales architektonisches Geleit überzeugt und energetisch auf den aktuellsten Stand ist. Für 160 Mitarbeiter auf vier Arbeitsetagen und ein technisches UG – purer Werkstattcharakter vom Feinsten.

(Foto: Innovation Center 2.0 in Potsdam / SCOPE Architekten)

 

Dokumentation zum Baukulturpreis 2017

Zum Preis ist eine Broschüre erschienen, die auf Anfrage versendet wird von der Brandenburgischen Architektenkammer (Telefon 0331-275910, info@ak-brandenburg.de) oder der Brandenburgischen Ingenieurkammer (Telefon 0331-743180, info@bbik.de).

Einen ersten Blick in die Broschüre erhalten Sie unter folgenden Link: Broschüre zum Brandenburgischen Baukulturpreis 2017 >

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