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Bundespreisverleihung Schülerwettbewerb IDEENsprINGen

„Die Jury war von der Qualität der Entwürfe und der Gestaltung der Modelle begeistert. Es ist wirklich beachtlich, was die Schülerinnen und Schüler hier geleistet haben“, sagte Dipl.-Ing. Ingolf Kluge, Vizepräsident der Bundesingenieurkammer. „Außerdem hat uns, neben der regen bundesweiten Beteiligung, die große Resonanz bei den ‚Nachwuchs-Ingenieurinnen‘ gefreut“, so Ingolf Kluge weiter. Auch Kay Euler, Leiter Technik bei der Deutschen Bahn AG, zeigte sich beeindruckt: „Durch den Sonderpreis möchten wir als Deutsche Bahn Schülerinnen für das breite Feld der Technik begeistern und sie gleichfalls ermutigen technische Berufswege zu wählen." In diesem Jahr waren sechs reine Mädchen-Teams vertreten. Der Anteil der angemeldeten Schülerinnen lag bei 34,6 Prozent. Insgesamt beteiligten sich 4.664 Schülerinnen und Schüler aus zwölf Bundesländern mit 1.793 Modellen.

Neben der Einhaltung der Abmessungen, der Wahl der verwendeten „einfachen“ Materialien und dem Bestehen des Funktionstests, bewertete die Jury auch in besonderer Weise die Gestaltqualität und Sinnhaftigkeit des Tragwerks. Weiter wurden Originalität und Innovationsgrad sowie Verarbeitungsqualität des Modells beurteilt. Ein Klassenstufenfaktor wurde ebenso berücksichtigt.

Die Bewertung der eingereichten Modelle erfolgte dabei in den Alterskategorien bis zur Klassenstufe 8 sowie ab der Klassenstufe 9. Nachdem die besten Modelle auf Landesebene gekürt wurden, nahmen diese am Bundesausscheid teil.


Ausgewählt wurden die Preisträger von einer siebenköpfigen Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Hans Georg Reinke. Die beiden ersten Plätze waren mit jeweils 500 € dotiert. Die nachfolgenden Plätze 2 bis 5 konnten sich über 400 €, 300 €, 200 € und 100 € freuen; Platz 6 erhielt je 50 €. Der Sonderpreis der Deutschen Bahn war mit 300 € dotiert. 

 

Die Brandenburger Platzierungen auf Bundesebene

Alterskategorie 1, Klassenstufen 1. – 8. Klasse

Platz 3 auf Bundesebene sowie Sonderpreis der Deutschen Bahn (Platz 1 auf Landesebene)

Modell „Silver-Bee“

Die Drittplatzierten heißen Laura Pelikan und Kira Isenberg, Klasse 8, Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Pritzwalk.

Das statisch stabile System einer Bienenwabe war Vorbild für die Konstruktion. Die immer wiederkehrenden filigranen Formen bestimmen den runden Gesamteindruck des Modells und setzen sich bis zum Anlauftisch durch. Da die Form stetig wiederkehrt, konnten die Schülerinnen mit nur 4 unterschiedlich gefrästen Formteilen die gesamte Grundkonstruktion gestalten. Diese Elemente wurden in „Nagelschablonen“ Stück für Stück zu den Seitenteilen und  Rückwandteilen zusammen gebaut. Zur Stabilisierung der Klebestellen wurden noch „Knotenbleche“ angebracht, die außerdem durch ihre silberne Farbe noch als Schmuckelemente wirken.

Immer öfter finden Ingenieure Lösungen für technische Probleme in der Natur. Die Schülerinnen gingen ebenso an die Aufgabe, übertrugen die Natur auf die Technik und machten sich somit den bionischen Effekt zu Nutze.

Dies alles zeigte der Jury, dass Laura und Kira ihr Vorgehen bei der Umsetzung ihrer Idee von der Konstruktion bis zum Bau des Modells sehr sorgfältig geplant und ausgeführt haben. Beeindruckt war die Jury ebenfalls von der durchgängig sauberen Ausführung der Verarbeitungsqualität.

Seit  fast 2 Jahren arbeiten Laura und Kira in der Schülerfirma „holzaufholz“ des Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasiums in Pritzwalk mit. Sie haben in dieser Zeit gelernt, wie man ein CAD-Programm bedient und erste Konstruktionsarbeiten erledigt. Die Konstruktion einer Skisprungschanze war eine Bewährungsprobe ihr Wissen in der Praxis anzuwenden.

Beide jungen Damen haben viel Lust, weitere Konstruktionsprojekte im Rahmen der Schülerfirma zu übernehmen.

Nachdem Laura und Kira beim Landeswettbewerb den 1. Platz belegten, nahmen sie am Bundeswettbewerb teil und gewannen dort neben den 3. Platz in ihrer Alterskategorie den Sonderpreis der Deutschen Bahn.

 

Alterskategorie 2 -  ab Klassenstufe 9

Platz 4 auf Bundesebene (Platz 1 auf Landesebene Brandenburgs) – Modell „MB-Speed“ 

Der Vierplatzierte heißt Chris Kornmüller und ist Schüler der Klasse 9 der Neuen Gesamtschule Babelsberg in Potsdam.

Das Modell hebt sich durch seine filigrane Ausführung ab. Es wird mit Kreisen und Rundbögen gearbeitet, die an drei Punkten die Schanzenlaufbahn an sinnvoll verteilten Punkten unterstützen. Die Laufbahn selbst ist durch kontinuierliche Querverteiler stabilisiert. Die Gesamtform der Laufbahn ist realitätsnah ausgebildet. Die Herstellung stellte aufgrund der Bögen und Kreise mit unterschiedlichen Radien eine besondere Herausforderung dar.
Chris hat die Schanze im Rahmen seiner Facharbeit gebaut und dokumentiert.

Nachdem Chris beim Landeswettbewerb den 1. Platz belegte, nahm er am Bundeswettbewerb teil und gewann dort den 4. Platz in seiner Alterskategorie.

 

Die Sieger auf Bundesebene

1. Platz in der Alterskategorie I (bis Klasse 8):

Tharmika Sivayogarajah, Sila Sali, Clara Könen, Tia Demski und Hermine Frerichs

Willy-Brandt-Gymnasium, Oer-Erkenschwick (Nordrhein-Westfalen)

Ski-Sprungschanze: „High-Heel“

 

 

1. Platz in der Alterskategorie II (ab Klasse 9):

Endrit Hoti und Daniel Ograbek

Schickhardt Realschule, Stuttgart (Baden-Württemberg)

Ski-Sprungschanze: „Endarco“.

 

 

Sonderpreis der Deutschen Bahn für ein Mädchen-Team:

Laura Pelikan und Kira Isenberg

Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium, Pritzwalk (Brandenburg)

Ski-Sprungschanze: „Silver-Bee“.

 

 

 

Inforamtions- und Bildmaterial

Bildmaterial sowie weitere Informationen stellen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung. Fotos der Bundespreisverleihung finden Sie unter www.bingk.de.

 

Der Wettbewerb

Seit vielen Jahren begeistern die Schülerwettbewerbe der Ingenieurkammern Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die Öffentlichkeit. Mit rund 4.700 Teilnehmenden gehört der Schülerwettbewerb zu einem der größten deutschlandweit. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Wettbewerbsthemen wechseln jährlich und zeigen so die Vielseitigkeit des Bauingenieurberufs. Auf diesem Weg werben die Kammern für den Ingenieurberuf, um damit langfristig dem Fachkräftemangel in den technischen Berufen entgegenzuwirken.

Alle Informationen rund um den Wettbewerb finden Sie unter:

http://www.ideenspringen.ingenieure.de, einen Film zur Bundespreisverleihung hier. und darüber hinaus Impressionen der Preisverleihung.

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