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Baukultur vor Ort

„Baukultur vor Ort“ ist eine Veranstaltungsreihe der Brandenburgischen Architektenkammer gemeinsam mit der Brandenburgischen Ingenieurkammer, in der Objekte von hoher baukultureller Qualität präsentiert und diskutiert werden – und zwar am Ort, an dem sie entstanden sind und ihre Wirkung entfalten

Bei den Objekten handelt es sich jeweils um die Projekte, die im Rahmen des alle zwei Jahre stattfindenen Brandenburgischen Baukulturpreises eine Auszeichnung erhielten und denen man sich  im Nachgang nochmals etwas ausführlicher in eigenen Veranstaltungen, den sogenannten "Baukulturgesprächen vor Ort", widmet. Dazu findet mit den jeweiligen Auftaggebern und Auftragnehmern ein Podiumsgespräch mit Besichtigung der Bauwerke statt. Die Veranstaltungen sind öffentlich.

Im Zuge des Brandenburgischen Baukulturpreises 2021 fanden dazu Veranstaltungen an folgenden Orten statt:

© Marco Niemann + Walter Vielain

Erstes Gespräch Baukultur vor Ort im Amtsgericht Königs Wusterhausen

Das 1. Gespräch „Baukultur vor Ort“ widmete sich dem Amtsgericht Königs Wusterhausen, das mit dem Baukulturpreis 2021 ausgezeichnet wurde. Es ist eines der größten, erstinstanzlichen Gerichte im Land Brandenburg und damit ein besonderer, öffentlicher Ort mit Geschichte. Das erweiterte Ensemble steht in vielerlei Hinsicht für ein hohes Maß an Baukultur. Bauherr ist der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen in Potsdam.

Einladung
© Andre Wagner

Zweites Gespräch Baukultur vor Ort im Alexanderhaus in Potsdam

Das 2. Gespräch „Baukultur vor Ort“ widmete sich dem Alexander Haus Potsdam, das mit einem Sonderpreis im Rahmen des Baukulturpreises 2021 ausgezeichnet wurde. Dem gemeinsamen Engagement von Groß Glienicker Bürgern und der Familie Alexander, seit 2013 organisiert im Alexander-Haus-Verein, ist es zu verdanken, dass dieses sorgfältig restaurierte Haus aus dem Jahr 1927 ein Ort der Bildung und Versöhnung geworden ist.

Einladung
© Andreas Franke

Drittes Gespräch Baukultur vor Ort Gewölbebrücke über die Schwarze Elster

Das 3. Gespräch "Baukultur vor Ort" widmete sich der Gewölbebrücke über die Schwarze Elster bei Neudeck, die mit einem Sonderpreis im Rahmen des Baukulturpreises 2021 ausgezeichnet wurde. Obwohl Bogenbrücken seit über 2000 Jahren bekannt sind, stellt die konstruktive Ausführung mit dem damals jungen Material Stampfbeton sowohl eine Besonderheit als auch eine ingenieurtechnische Meisterleistung dar. Hervorzuheben ist das Tragwerk aus unbewehrten Betonbögen, deren Stirnansichten mit Fugen versehen wurden, um an das Vorbild einer Natursteinbrücke zu erinnern.

Einladung
© Stefan Müller

Viertes Gespräch Baukultur vor Ort Mensa Klosterfelde

Das 4. Gespräch "Baukultur vor Ort" widmet sich der Mensa Klosterfelde in der Gemeinde Wandlitz, die mit einem Sonderpreis im Rahmen des Baukulturpreises 2021 ausgezeichnet wurde. Am Schulstandort Klosterfelde haben Renner Architekten für die Gemeinde Wandlitz eine Mensa für Schule und KiTa geplant. Über die Mensanutzung hinaus wird der Neubau als Gemeindesaal für bürgernahe Veranstaltungen und als Bürgerhaus genutzt - in Verbindung mit der angrenzenden Festwiese.

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