Der Tag der Baukultur ist ein gemeinsames Projekt der Brandenburgischen Ingenieurkammer und dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL).
Routenempfehlungen zum Tag der Baukultur Brandenburg 2026
Der Tag der Baukultur Brandenburg am 30. Mai 2026 lädt dazu ein, Baukultur im ganzen Land in räumlichen Zusammenhängen zu erleben. Überall in Brandenburg öffnen Orte ihre Türen und zeigen die Vielfalt des Umgangs mit gebauter Umwelt.
Da die Veranstaltungen dezentral stattfinden, empfiehlt es sich, nahe beieinanderliegende Orte zu individuellen Routen zu verbinden. Viele Ziele lassen sich in kurzer Zeit erreichen und sinnvoll miteinander kombinieren – etwa historische Bauten, aktuelle Umbauprojekte, technische Infrastruktur oder neue Nutzungen im Bestand.
Die Routen dienen als Orientierung. Im Mittelpunkt steht nicht die Anzahl der Stationen, sondern das bewusste Erleben von Zusammenhängen. Baukultur wird besonders dort sichtbar, wo unterschiedliche Orte miteinander in Beziehung treten.
So entsteht an diesem Tag ein individuelles Bild der Baukultur in Brandenburg – als flexible Entdeckungsreise durch Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Bauens.

Routen im Norden
Barnim Süd – UNESCO, Umbaukultur & Transformation
Schwerpunkt: Bauhaus, Bestand, ländliche Transformation
Diese Route verbindet drei sehr unterschiedliche, aber inhaltlich eng verwandte Orte: Welterbe, Umnutzung und landschaftliche Infrastruktur.
1. Bernau – UNESCO-Welterbe Bauhaus (Startpunkt)
- Zentrum der klassischen Moderne
- Führungen + Ausstellung im ehemaligen ADGB-Ensemble
- Ideal: Vormittag (10:00–12:30)
⏱️ Weiterfahrt nach Chorin: ca. 25–30 Min.
2. Chorin – KultUrScheune Schönhof
- Beispiel für Umbaukultur im ländlichen Raum
- Feldsteinscheune, Brandgeschichte, kulturelle Nutzung
- Ideal: Mittag (12:30–14:00)
⏱️ Weiterfahrt nach Niederfinow: ca. 20–25 Min.
3. Niederfinow – Schiffshebewerke
- Großmaßstäblicher Ingenieurbau (alt + neu)
- Führungen, Technik, Landschaftsbezug
- Ideal: Nachmittag bis Abend (14:30–17:30+)
Barnim Nord – Speicher, Forschung & Zukunft des Bestands
Schwerpunkt: Umnutzung, Forschung, Diskursräume
Vom offenen Fragenraum der Planung zum konkret transformierten Bestand.
1. Wandlitz – Bogensee-Areal (Startpunkt)
- Diskurs über Bestand und Zukunft
- TU Berlin, Transformation, Leerstand
- Ideal: 13:00–15:00
⏱️ Weiterfahrt nach Hobrechtsfelde: ca. 25–30 Min.
2. Panketal – Speicher Hobrechtsfelde
- Industriebau + Kultur + Ausstellung
- Rieselfelder, Umnutzung, Geschichte
- Ideal: Nachmittag/Abend (15:30–18:30+)
Uckermark West – Erinnerung, Landschaft & sakrale Baukultur
Schwerpunkt: Geschichte, Nutzung, Umbau im Bestand
Von Erinnerungskultur im Stadtraum zur agrarisch geprägten Baugeschichte der Region.
1. Angermünde – Kulturort Friedhof (Startpunkt)
- Friedhof als gebaute Erinnerungskultur
- Mausoleum, Trauerhalle, Sanierung
- Ideal: 14:00–15:30
⏱️ Weiterfahrt nach Schwedt/Vierraden: ca. 25–30 Min.
2. Schwedt/Oder OT Vierraden – Tabakmuseum
- Landwirtschaftliche Baukultur
- Trockenscheunen, Speicher, regionale Identität
- Ideal: 15:30–17:30
Uckermark Mitte/Ost – Schulbau, Sakralbau & Zukunftsfragen
Schwerpunkt: DDR-Moderne, sakrale Transformation, Nutzungsperspektiven
Von funktionaler DDR-Architektur zur sensiblen Weiterentwicklung historischer Sakralräume.
1. Lychen – „Lichtschloss“ Gesamtschule (Startpunkt)
- Schulbau Typ Erfurt TS 69
- Leerstand + Zukunftsdiskussion
- Ideal: 11:00–13:00
⏱️ Weiterfahrt nach Prenzlau: ca. 30 Min.
2. Prenzlau – St. Marienkirche
- Sakralbau + moderne Einbauten (Orgelempore)
- Umbaukultur im historischen Bestand
- Ideal: 13:30–15:00
Ostprignitz-Ruppin – Nachhaltigkeit, Bestand & Geschichte
Schwerpunkt: Nachhaltiges Bauen, historische Ensembles und regionale Entwicklung
Von zirkulärem Bauen über historische Gutshäuser bis zu kulturellen Transformationsorten im ländlichen Raum.
1. Lindow (Mark) – Strohhaus NOW (Startpunkt)
- Nachhaltiges und zirkuläres Bauen
- Architektur mit Stroh, Holz, Hanf und Lehm
- Ressourcenschonende Bauweisen
- Ideal: 09:00–11:00 Uhr
⏱️ Weiterfahrt nach Neuruppin: ca. 25–30 Min.
2. Neuruppin – Gut Gentzrode
- Historisches Ensemble im orientalisch-maurischen Stil
- Denkmalpflege und neue Entwicklungsperspektiven
- Geschichte und Transformation im Bestand
- Ideal: 14:00–15:30 Uhr
⏱️ Weiterfahrt nach Kyritz: ca. 25–30 Min.
3. Kyritz – Kultur|Kloster|Kyritz
- Historisches Klosterensemble im Wandel
- Verbindung von Kultur, Bibliothek und öffentlicher Nutzung
- Umbaukultur und Stadtentwicklung
- Ideal: 16:00–17:00 Uhr
Routen im Westen
Brandenburg an der Havel - Stadtgeschichte im Wandel – „Vom Kloster zur Großsiedlung“
Schwerpunkte: Stadtentwicklung, Stadtplanung, Sanierung
Diese Route verbindet historische Baukultur rund um Dom und Kloster mit den großen städtebaulichen Leitbildern des 20. Jahrhunderts in Hohenstücken – und zeigt damit den vollständigen Bogen der Stadtentwicklung.
1. Hohenstücken Stadtteilrundgang
- Rundgang von 10-11:30 Uhr
- Geführter Spaziergang durch Planungsgeschichte der DDR-Zeit
- Entwicklung von Gartenstadtidee bis Großwohnsiedlung
- Aktuelle Fragen der Quartiersentwicklung und Transformation
2. Klosterquartier
- Rundgang von 12-13 Uhr
- Rundgang zur Stadt- und Baugeschichte im Quartier
- Entwicklung von Nachkriegsarchitektur bis heutiger Transformation
- Beispiel für behutsame Stadterneuerung
3. Spiegelburg Domstiftsgelände
- Führungen: 11:00 / 13:00 / 15:00 Uhr
- Historisches Bauwerk in laufender Sanierung
- Künftige Nutzung als Archiv- und Bibliotheksstandort
Brandenburg an der Havel - Innenstadt & Molkenmarkt
Schwerpunkt: Stadtentwicklung im historischen Kern
Ein kompakter Innenstadt-Rundgang zeigt, wie Städtebauförderung, Sanierung und Klimaanpassung im Herzen Brandenburgs zusammenwirken.
1. Fouqué-Bibliothek
- 10:00–14:00 Uhr: Baukultur in Literatur & Ausstellung
- Beispiel für Umbau und Weiterentwicklung bestehender Bausubstanz
- Themenregal zu Architektur, Stadtentwicklung & Nachhaltigkeit
2. Molkenmarkt – Ausstellung „35 Jahre Städtebauförderung“
- 12:00 Uhr: feierliche Eröffnung durch den Bürgermeister
- Pop-up-Ausstellung zur Stadtentwicklung seit 1990
- Einblick in Förderprojekte, Transformation & Stadtraum
3. Molkenmarkt 26/28
- 12:30–13:30 / 15:00–17:00 Uhr Führungen
- Sanierung eines historischen Gebäudes im Fokus
- Verbindung von Denkmalpflege und moderner Nutzung
4. Klimaspaziergang Stadtgrün & Beton
- 14 Uhr Start am Molkenmarkt 26/28
- Stadtklima, Entsiegelung & grüne Infrastruktur im Fokus
- Sichtbare Auswirkungen von Klimaanpassung im Stadtraum
Potsdam - Großform Stadt & Infrastruktur
Schwerpunkte: Ingenieurbau, Stadtentwicklung, neue Stadtquartiere
Hier stehen große städtische Systeme im Fokus – von Brückenbau über Konversion bis neue Stadtquartiere.
1. Lange Brücke – Ingenieurbau erleben
- Begehbare Hohlkonstruktion
- Tragwerk und urbane Infrastruktur
- Stadtentwicklung unter der Oberfläche
- Ideal: 10:00–14:00 Uhr
2. Krampnitz MK3–MK6
- Konversion eines ehemaligen Militärstandorts
- Neues Stadtquartier im Entstehen
- Denkmalschutz + Neubau + Nachhaltigkeit
- Ideal: 10:00–12:00 / 13:00–15:00 Uhr
Potsdam Innenstadt - Transformation & Stadt im Wandel
Schwerpunkte: Bauen im Bestand, Umnutzung
Diese Route zeigt, wie Potsdam mit Bestand, Umnutzung und neuen Stadtbausteinen experimentiert.
1. Neubau Pfarrei- und Gemeindezentrum Allerheiligen
- Rohbau im historischen Stadtraum
- Mischung aus Rekonstruktion und Neubau
- Stadtentwicklung am Bassinplatz
- Ideal: 10:00–12:00 Uhr
2. Garnisonkirche Potsdam – entdecken
- Wiederaufgebauter Turm als Stadtraum und Erinnerungsort
- Ausstellung „Glaube, Macht und Militär“
- Aussichtsplattform mit Blick auf Potsdam und Stadtentwicklung
- Nagelkreuzkapelle als Ort der Friedensarbeit
- flexibel 10:00–18:00 Uhr
3. Kreativ Quartier Potsdam
- Entwicklung eines neuen Kulturquartiers
- Architektur im Entstehungsprozess
- Nutzungsmischung aus Kreativwirtschaft & Stadt
- Ideal: 11:00–13:30 Uhr
4. Rechenzentrum Potsdam
- Umbau eines DDR-Verwaltungsbaus
- Zwischennutzung als Kultur- und Kreativort
- Zeitschichten sichtbar im Gebäude
- Ideal: 14:00–15:30 Uhr
Potsdam West / Babelsberg - Weltkulturerbe & Baukultur im Bestand
Schwerpunkte: Weltkulturerbe, Baukultur im Bestand
Zwischen Kirche, Parkpflege und Stadtteilgeschichte zeigt diese Route, wie sensibel Potsdams historische Schichten weiterentwickelt werden.
1. Parkrevier II/III im Park Sanssouci
- Neubau und Sanierung im UNESCO-Welterbe
- Nachhaltige Werkhof- und Parkpflegeinfrastruktur
- Regenwasser, Biodiversität und Ressourcenschutz
- Ideal: 11:00–12:30 Uhr
2. Friedrichskirche Babelsberg
- Kirche von 1753 (Jan Bouman / Friedrich der Große)
- Restaurierung der historischen Orgel
- Baukultur zwischen Glauben, Geschichte und Gemeindeleben
- Ideal: 12:00–13:00 / 15:00–16:00 Uhr
3. Nowawes / Weberstube & Stadtspaziergänge
- Siedlungsgeschichte der Weberkolonie
- Alltagskultur & historische Objekte
- Stadtraum als gewachsene Struktur
- Ideal: 11:00 & 14:00 Uhr
Potsdam-Mittelmark – Beteiligung, Dorfentwicklung und Identität
Schwerpunkte: Baukultur als sozialer Prozess, ländliche Transformation
Die Route zeigt, wie Baukultur im ländlichen Raum durch Beteiligung, Erinnerung und Transformation von Alltagsorten entsteht.
1. Stahnsdorf – Marktplatz-Waldschänke
- Ort im Wandel mit lokaler Geschichte
- Beteiligungsformate zur Zukunftsgestaltung
- Verbindung von Erinnerung und Planung
- Ideal: 11:00–12:00 Uhr
⏱️ Weiterfahrt nach Wisenburg/Mark (ca. 30 Min.)
2. Wiesenburg/Mark – Baukultur im Fläming
- Historischer Dorf- und Schlosskern
- Vielzahl offener Baukulturorte
- Verbindung von Natur, Kultur und Architektur
- Ideal: 12:00–15:00 Uhr
Havelland – Preußisches Erbe und Zukunftsplanung
Schwerpunkte: Historische Idealplanung, Zukunftslabor Stadt/Land
Diese Route verbindet historische Planungsprinzipien mit aktuellen Zukunftsfragen der Stadt- und Regionalentwicklung.
1. Paretz – Musterdorf
- Frühklassizistisches Gesamtensemble
- Planung durch David Gilly (1797)
- Verbindung von Architektur und Landschaft
- Ideal: 12:00–15:00 Uhr
⏱️ Weiterfahrt nach Premnitz (ca. 25–30 Min.)
2. Premnitz – IBA 2034 Zukunftsprojekt
- Zukunftsprojekt der Stadt-Land-Entwicklung
- Neue Raumkonzepte („Heterotope“)
- Verbindung von Forschung, Planung und Praxis
- Ideal: 11:00–13:00 / Einstieg flexibel Uhr
Routen im Osten
Eisenhüttenstadt + Frankfurt (Oder) - Zwischen Planstadt und Zukunftsquartier
Schwerpunkte: Planstadt, Transformation, nachhaltige Quartiere
Die Route verbindet DDR-Architektur, Umbaukultur und klimaneue Quartiersentwicklung – von Eisenhüttenstadts Großsiedlungen bis zum CO₂-neutralen Neubauquartier in Frankfurt (Oder).
1. Eisenhüttenstadt – Hotel Lunik
- Schlüsselbau der sozialistischen Moderne mit hoher architektonischer Originalität
- Aktuelle Zwischennutzung als kultureller Ort im Transformationsprozess
- Beispiel für den Umgang mit Leerstand und denkmalgeschützter Großarchitektur
- Ideal: 10:00–11:15 Uhr
⏱️ Weiterfahrt nach Frankfurt (Oder) (ca. 30 Min.)
2. Frankfurt (Oder) – Marina City
- CO₂-neutrales Wohnquartier mit innovativer Energie- und Gebäudetechnik
- Serielle Bauweise als Antwort auf bezahlbares und nachhaltiges Wohnen
- Verbindung von Wasserlage, Städtebau und moderner Infrastrukturplanung
- Ideal: 11:30–13:00 Uhr
⏱️ Rückfahrt nach Eisenhüttenstadt (ca. 30 Min.)
3. Eisenhüttenstadt – Q6 WK6
- Typologisches Beispiel des industriellen Wohnungsbaus der 1960er Jahre
- Analyse aktueller Herausforderungen wie Leerstand, Umbau und Anpassung
- Dokumentation von Grundrissvarianten und städtebaulichen Weiterentwicklung
- Ideal: 14:30–16:00 Uhr
Oderbruch und Oderaue - Ländliche Baukultur zwischen Landschaft, Umbau und Holzbau
Schwerpunkte: Landschaft, Umbau, Holzbau, ländliche Baukultur
Die Route verbindet ländliche Baukultur, gemeinschaftlichen Umbau und modernen Holzbau zwischen Dorf, Landschaft und Stadtwald.
1. Prötzel – Hof Prädikow
- Transformation eines historischen Gutshofs zu einem gemeinschaftlich genutzten Wohn- und Arbeitsort
- Fokus auf zirkuläres Bauen, Selbstorganisation und ländliche Entwicklung
- Einbindung von Forschung, Kultur und regionalen Initiativen
- Ideal: 10:00–12:00 Uhr
⏱️ Weiterfahrt nach Oderaue (ca. 20–25 Min.)
2. Oderaue – Theater am Rand
- Beispiel für kulturbasierte Baukultur im sensiblen Landschaftsraum der Oder
- Verbindung von Holzbau, Naturraum und experimenteller Architektur
- Nachhaltiger Betrieb eines Kulturortes mit minimalem Eingriff in die Umgebung
- Ideal: 13:00–14:30 Uhr
⏱️ Weiterfahrt nach Strausberg (ca. 25–30 Min.)
3. Strausberg – Altes Postgelände
- Entwicklung eines neuen Wohnquartiers im Spannungsfeld von Stadt und Natur
- Einsatz regionaler Holzbauweise und ressourcenschonender Konstruktionen
- Integration von Freizeit-, Kultur- und Naturflächen in ein Gesamtkonzept
- Ideal: 15:30–17:30 Uhr
Routen im Süden
Lausitzer Seenland – Transformation zwischen Industrie, Wasser und Bestand
Schwerpunkte: Umbaukultur, Wohn- und Quartiersentwicklung, Baustellenbesuch, Stadtgeschichte
Von der Industriegeschichte zur Zukunft am Wasser – diese Strecke zeigt besonders eindrücklich den Strukturwandel der Lausitz als gebaute Realität.
1. Lauchhammer – Wagnereck
- Start in den Tag mit Fokus auf Umbaukultur und Bestand
- Führung durch saniertes Wohngebäude der 1950er Jahre
- Einstieg in die Frage: Wie wird aus Altbestand Zukunft?
- Ideal: 10:00 – 11:15 Uhr
⏱️ Weiterfahrt nach Senftenberg (ca. 25–30 Min.)
2. Senftenberg – KANU Sedlitzer Bucht
- Baustellenführungen im laufenden Projekt
- Einblick in Holzbau, Konstruktion und Seenland-Transformation
- Mittagszeit ideal als längerer Aufenthalt mit mehreren Führungen
- Ideal: 12:30 – 14:30 Uhr
⏱️ Weiterfahrt nach Brieske (ca. 15–20 Min.)
3. Senftenberg OT Brieske – Gartenstadt Marga
- Einstieg am frühen Nachmittag gut für vollständiges Programm
- Offene Ateliers, Musik, Lesungen, Ausstellung
- Ideal als „ruhiger Ausklang“ der Route mit viel Zeit zum Erkunden
- Ideal: 15:00 – 17:30 Uhr
Elbe-Elster - Energie, Denkmal und Transformation
Schwerpunkte: Zukunftstechnologien & Denkmalpflege
Die Route verbindet innovative Agri-Photovoltaik in Beyern mit der denkmalgerechten Restaurierung der Klosterkirche Marienstern in Mühlberg und zeigt den Dialog zwischen Zukunftstechnologien und historischer Baukultur.
1. Falkenberg OT Beyern – Agri-PV Projekt
- Pilotprojekt zur doppelten Flächennutzung von Energieproduktion und Landwirtschaft
- Verbindung von Ingenieurbau, Tierhaltung und erneuerbaren Energien
- Modellcharakter für zukünftige Landschafts- und Infrastrukturentwicklung
- Ideal: 10:00–12:00 Uhr
⏱️ Weiterfahrt nach Mühlberg/Elster (ca. 25–30 Min.)
2. Mühlberg/Elbe – Klosterkirche Marienstern
- Bedeutendes sakrales Bauwerk mit komplexer restauratorischer Geschichte
- Untersuchung und Wiederherstellung historischer Innenraumfassungen
- Beispiel für hochspezialisierte Denkmalpflege im ländlichen Raum
- Ideal: 14:00–16:00 Uhr
Dahme-Spreewald Nord - Umbaukultur zwischen Bahnhof, Atelier und Forsthaus
Schwerpunkte: Umbaukultur, historische Gebäude, kreative Nutzung
Die Route zeigt kreative Umnutzung, historische Baukultur und nachhaltige Sanierung – vom Kaiserbahnhof in Halbe über den Konversionsort in Mittenwalde bis zur Oberförsterei in Börnichen.
1. Halbe – Kaiserbahnhof
- Ehemaliger repräsentativer Bahnhof mit hoher denkmalpflegerischer Bedeutung
- Restaurierung als Beispiel für den Umgang mit historischer Verkehrsinfrastruktur
- Verbindung von touristischer Nutzung und Baukulturvermittlung
- Ideal: 10:30 oder 13:30 Uhr
⏱️ Weiterfahrt nach Mittenwalde (ca. 20–25 Min.)
2. Mittenwalde – ARCHITYP Ateliergemeinschaft
- Konversion eines ehemaligen militärisch genutzten Areals in Kreativräume
- Experimentelle Nutzung von Bestandsarchitektur für Kunst und Handwerk
- Praxisbeispiel für nachhaltige Zwischennutzung großer Leerstände
- Ideal: 12:00–14:00 Uhr
⏱️ Weiterfahrt nach Lübben (ca. 25–30 Min.)
3. Lübben – Königliche Oberförsterei Börnichen
- Frühklassizistischer Verwaltungsbau nach preußischer Landbaukunst
- Vorbildprojekt für energetische Sanierung im Denkmalbestand
- Verbindung von historischer Bauweise und moderner Geothermie-Nutzung
- Ideal: 14:30–16:30 Uhr
Jüterbog & Luckenwalde - Historie und Stadtbaukultur
Schwerpunkte: Historische Stadtstrukturen im Dialog mit moderner Transforma
Die Route verbindet mittelalterliche Stadtentwicklung mit zeitgenössischer Stadterneuerung und zeigt den Wandel urbaner Identität über Jahrhunderte.
1. Jüterbog – Altstadt & Kirchen
- Historisches Rathaus- und Klosterensemble
- Mittelalterliche Stadtstruktur erlebbar
- Verbindung von Architektur und Identität
- Ideal: 13:00–16:00 Uhr
⏱️ Weiterfahrt nach Luckenwalde (ca. 25–30 Min.)
2. Luckenwalde – Stadtbad
- Klinkerarchitektur der 1920er Jahre
- Revitalisierung eines öffentlichen Gebäudes
- Schnittstelle von Denkmal und Zukunftsnutzung
- Ideal: 14:00–17:00 Uhr
Teltow-Fläming – Baukultur zwischen Industrie, Stadt und Nachhaltigkeit
Schwerpunkte: industrielles Erbe, nachhaltiges Bauen, Umnutzung urbaner Räume
Diese Route zeigt Baukultur als Spannungsfeld zwischen historischer Industrie, ökologischer Innovation und der Transformation bestehender Stadtstrukturen.
1. Baruth/Mark – Baruther Glashütte
- Historisches Industrieensemble seit 1716
- Glasherstellung als lebendiges Handwerk
- Denkmalpflege + kulturelle Nutzung im Bestand
- Ideal: 09:00–12:30 Uhr
⏱️ Weiterfahrt nach Trebbin (ca. 20–25 Min.)
2. Trebbin – Niedrigenergiehaus
- Holz-, Lehm- und Naturbaustoffe im Einsatz
- Fokus auf Energieeffizienz und Kreislaufbauweise
- Beispiel für klimagerechtes Wohnen und Arbeiten
- Ideal: 12:00–14:00) Uhr
Cottbus-Umland – Lernen, Dorf, Umbaukultur
Schwerpunkte: Bildungsbau, Dorfentwicklung und Umbaukultur
Hier treffen Bildungsarchitektur und ländlicher Umbau direkt aufeinander – zwei sehr unterschiedliche Maßstäbe, die dieselbe Frage beantworten: Wie wollen wir künftig leben und lernen?
1. Kolkwitz – Gesamtschule
- Führungen in zwei Zeitslots (ideal erster Slot am Nachmittag)
- Fokus auf Lernlandschaften & nachhaltige Schularchitektur
- Gut als erster Programmpunkt am Nachmittag geeignet
- Ideal: 14:00 – 15:15 Uhr
⏱️ Weiterfahrt nach Groß Döbbern (ca. 20–25 Min.)
2. Neuhausen/Spree OT Groß Döbbern – Altes Pfarrhaus
- Einstieg am späten Nachmittag ideal für Licht- und Atmosphärenwechsel
- Führungen + offene Formate + Musik
- Zeit für Gespräche und längeren Aufenthalt empfohlen
- Ideal: 15:45 – 18:00 Uhr








