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FORSCHUNG | Aushärtung von Beton im Welttall

ESA-Astronaut Matthias Maurer hat während seines Aufenthalts auf der In­ter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on ISS das Verhalten von Beton in der Schwerelosigkeit untersucht. Durch die dauerhafte Schwerelosigkeit werden Einblicke in das Verhalten von Materialien gegeben, die in irdischen Laboren nur sehr begrenzt möglich sind.

Für die Festigkeit von Beton ist neben dem Mischverhältnis und Verstärkungen (Armierung) das Aushärten des Materials entscheidend. Der Prozess des Aushärtens entscheidet über die Anordnung der Bestandteile im Inneren des Betons sowie über die Verteilung von eingeschlossenen Luftblasen.

Die Aushärtung wird auf der Erde stark von der Gravitation beeinflusst. Für die Materialforschung ist es daher von großem Interesse zu untersuchen, wie sich diese Mischung aus versintertem Kalk und Ton plus Sand und Wasser ohne diesen Einfluss verhält. Dadurch lassen sich chemische und physikalische Prozesse besser verstehen. Diese Erkenntnisse können für optimierte Mischverhältnisse verwendet werden, die schließlich wertvolle Ressourcen einsparen.

Der Erstarrungs- und Trocknungsprozess des Betons kann Wochen und Monate dauern. Aus diesem Grund ist die Forschung auf der Internationalen Raumstation ISS so wichtig, denn nur hier herrschen dauerhaft die gleichen Bedingungen von Null-Gravitation (G).

>> Hier geht es zum ausführlichen Artikel der DLR

Quelle: https://kurzelinks.de/dww6

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