Immer mehr Satelliten umkreisen die Erde. Mit der wachsenden Zahl an Raumflugkörpern steigt auch das Risiko von Kollisionen durch Weltraumschrott. Der Schutz funktionsfähiger Satelliten ist daher zu einer zentralen Aufgabe der Raumfahrt geworden. In Potsdam-Golm arbeitet das Unternehmen Digos an einem innovativen Lasersystem, das dazu beiträgt, potenziell gefährliche Trümmerteile im All präzise zu erfassen und ihre Bahnen zu berechnen.
Die Diskussion über die Zukunft des Gebäudeenergiegesetzes prägt weiterhin die politische Agenda. Während auf Bundesebene kontrovers über mögliche Änderungen debattiert wird, ist der Handlungsspielraum durch das europäische Recht bereits eng abgesteckt.
Mit dem neuen Leitfaden „Musterfeuerwehrhaus Hessen“ schafft das Hessische Innenministerium eine einheitliche Grundlage für die Planung und den Bau kommunaler Feuerwehrhäuser. Ziel ist es, die Umsetzung neuer Gebäude effizienter zu gestalten, Planungsfehler zu vermeiden und Kommunen bei der Bewältigung technischer, rechtlicher und organisatorischer Anforderungen zu entlasten.
Die Wissenschaftlich Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege hat ihr Regelwerk im Jahr 2025 um mehrere überarbeitete und neue Merkblätter ergänzt. Für Ingenieurinnen und Ingenieure sowie für alle, die sich mit Bauinstandsetzung, Bestandsentwicklung und Denkmalpflege befassen, bieten diese Unterlagen eine verlässliche Grundlage für praxisorientierte Entscheidungen.
Mit dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) ist die kommunale Wärmeplanung in Deutschland zu einem zentralen Instrument der Energiewende geworden. Seit dem 1. Januar 2024 sind die Bundesländer verpflichtet, sicherzustellen, dass alle Kommunen Wärmepläne erstellen.
Mit den aktuellen Eckpunkten zum geplanten Gebäudetyp E hat die Bundesregierung einen weiteren Schritt hin zu vereinfachten baulichen Anforderungen im Wohnungsbau vorgestellt. Ziel ist es, Verfahren zu entschlacken, Kosten zu reduzieren und damit einen Beitrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums zu leisten.
Die Anhörung zur neuen Ausgabe 2026/1 der Muster Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen ist eröffnet. Fachleute aus Planung, Bauausführung, Prüfstellen und Verwaltungen erhalten die Möglichkeit, sich frühzeitig über die vorgesehenen Anpassungen zu informieren und eigene Stellungnahmen einzubringen.
Die Fassade eines Gebäudes ist weit mehr als ein ästhetisches Element. Sie stellt die Schnittstelle zwischen Innen- und Außenraum dar und übernimmt zentrale Funktionen für Energieeffizienz, Klimaschutz und Nutzungsqualität. Moderne Fassadenkonstruktionen sind hochkomplexe Systeme, die Kenntnisse in Profiltechnik, Bauphysik, Verglasungstechnologien, Sensorik und Steuerung erfordern. Damit steigen die Anforderungen an Ingenieurinnen und Ingenieure, die in diesem Bereich tätig sind, kontinuierlich.
Der Einsatz von Nachunternehmen gehört in der Baupraxis zum Alltag. Ob zur Arbeitsteilung, zur Entlastung eigener Kapazitäten oder im Rahmen von Generalunternehmermodellen – Nachunternehmen erhöhen die Flexibilität am Bau.
Die zunehmenden sommerlichen Temperaturen und die Häufung von Hitzetagen machen die Klimaanpassung im urbanen Raum immer dringlicher. Besonders in Städten führt die hohe Dichte von Gebäuden und versiegelten Flächen zu einer Verstärkung der lokalen Überhitzung.
Ein Großteil des Gebäudebestands in Deutschland entstand vor Einführung verbindlicher Wärmeschutzanforderungen. Etwa drei Viertel der rund 22 Millionen Gebäude wurden vor 1977 errichtet und weisen damit erhebliche energetische Defizite auf. Ihre Sanierung spielt eine zentrale Rolle, um die Klimaziele bis 2050 zu erreichen. Ein innovativer Ansatz, der zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist das serielle Sanieren mit vorgefertigten Holztafelelementen.
Mit dem Normenportal für Ingenieure steht Mitgliedern der Länderingenieurkammern ein praxisnahes und umfassendes Werkzeug zur Verfügung, das den Zugang zu technischen Regelwerken erleichtert. Auf Grundlage einer Rahmenvereinbarung zwischen der Bundesingenieurkammer und der DIN Media GmbH bietet das Portal rund 400 für das Ingenieurwesen relevante Normen aus verschiedenen Fachbereichen zu vergünstigten Konditionen.
Der Bausektor zählt zu den rohstoffintensivsten Bereichen der Wirtschaft. Rund 60 Prozent des in Deutschland anfallenden Abfalls stammen aus Bau- und Abbruchmaßnahmen. Die Aufbereitung dieser mineralischen Stoffströme ist deshalb ein zentraler Baustein für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft.
Ab sofort stellt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine neue digitale Plattform für Wärmeerzeuger bereit. Das sogenannte Wärmeerzeugerportal (WEP) bietet künftig eine übersichtliche und detaillierte Darstellung der gelisteten Anlagen, die im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) förderfähig sind.
Die Europäische Kommission hat am 23. Oktober 2025 die neuen EU-Schwellenwerte für die Vergabe öffentlicher Aufträge veröffentlicht. Diese gelten für den Zeitraum vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2027.
Mit dem geplanten Arbeitsmarktsstärkungsgesetz will das Bundesministerium der Finanzen die sogenannte Aktivrente einführen. Sie soll Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ermöglichen, nach Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze bis zu 2.000 Euro steuerfrei hinzuzuverdienen.
Am Fachbereich Architektur der FH Münster, der Münster School of Architecture (MSA), ist ein neuer 3-D-Druckroboter im Einsatz, der sowohl Studierenden als auch regionalen Unternehmen zur Verfügung steht. Mit der Anlage können komplexe technische Bauteile, Fassadenelemente, Fensterrahmen und sogar Möbel gedruckt werden.
Im Bauwesen kommt es häufig vor, dass Auftraggeber einen Auftragnehmer auffordern, angebliche Mängel an einem Bauwerk zu beseitigen. Dabei ist nicht immer klar, wer für den Mangel tatsächlich verantwortlich ist. In solchen Fällen stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen der Auftragnehmer für Mangelbeseitigungsarbeiten eine zusätzliche Vergütung verlangen kann.
Am 17. Oktober 2025 hat der Bundesrat das Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und der Wohnraumsicherung, auch bekannt als „Bau-Turbo“, beschlossen. Ziel des Gesetzes ist es, den Bau von bezahlbarem Wohnraum zu vereinfachen und Prozesse in der Baupraxis zu beschleunigen.
Die Reduzierung von Treibhausgasemissionen ist eine der zentralen Aufgaben im Bauwesen. Insbesondere der Baustoff Beton steht dabei im Fokus, da seine Herstellung und Verarbeitung maßgeblich zum CO₂-Ausstoß beiträgt.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Beschluss vom 13. November 2024 (Az. IV ZR 212/23) entschieden, dass Ausschlussklauseln für Schäden durch Schwamm in Wohngebäudeversicherungen unter bestimmten Voraussetzungen unwirksam sein können.
Die Integration von Dach- und Fassadenbegrünungen gewinnt in urbanen Räumen zunehmend an Bedeutung. Sie leisten einen Beitrag zum Klimaschutz, verbessern das städtische Mikroklima und tragen zur nachhaltigen Gestaltung von Gebäuden bei. Gleichzeitig stellt die brandschutztechnische Absicherung dieser Begrünungen Planende und Bauende vor Herausforderungen, da es bisher nur eingeschränkt gesetzliche Vorgaben gibt.
Nachhaltigkeit entwickelt sich zu einem zentralen Faktor bei der Auswahl und Entwicklung von Büroimmobilien. Während Standort und Ausstattung lange Zeit im Vordergrund standen, rückt heute verstärkt die Frage in den Fokus, wie Gebäude ökologisch und ökonomisch zukunftsfähig gestaltet werden können.
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat in einem Beschluss vom 20. September 2024 (Az. 1 CS 24.1020) erneut die Bedeutung der Darlegungs- und Beweislast für Eigentümerinnen und Eigentümer betont, die sich auf Bestandsschutz berufen. Die Entscheidung zeigt die Risiken auf, die bei bestehenden baulichen Anlagen ohne eindeutige Genehmigung bestehen.
Die Bundesstiftung Baukultur hat in Potsdam einen neuen Wettbewerb gestartet, der Kreativität und technisches Denken gleichermaßen fordert. Unter dem Titel „30 m³ Baukultur – Macht was draus!“ sind Studierende, Auszubildende sowie Schülerinnen und Schüler eingeladen, ein Raumvolumen von 30 Kubikmetern neu zu gestalten.
Beton ist einer der meistgenutzten Baustoffe weltweit. Sein hoher Energieverbrauch in der Herstellung und die damit verbundenen CO2-Emissionen stellen jedoch eine große Herausforderung für die Bauwirtschaft dar. Fachleute des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP arbeiten deshalb an alternativen Lösungen, die den Baustoff nachhaltiger machen und zugleich die bewährte Qualität erhalten.
Die Bundesregierung plant eine Änderung des Bauproduktengesetzes, um dieses an das europäische Recht anzupassen. Grundlage dafür ist die neue EU-Verordnung (EU) 2024/3110, die harmonisierte Vorschriften für die Vermarktung von Bauprodukten innerhalb der Europäischen Union festlegt.
Recyclingbetriebe spielen eine zentrale Rolle in der Kreislaufwirtschaft, da sie Abfälle in wertvolle Rohstoffe umwandeln. Gleichzeitig sind diese Betriebe mit spezifischen Brandrisiken konfrontiert, die aus brennbaren Materialien, mechanischen Bearbeitungsprozessen und Lagerbedingungen entstehen.
Die Anforderungen an das Planen und Bauen im Bestand verändern sich derzeit grundlegend. Seit 2024 gelten neue gesetzliche Vorgaben, die insbesondere energetische Sanierungen, Heizungsmodernisierungen und Fördermaßnahmen betreffen.
Das Oberlandesgericht Brandenburg hat in seinem Urteil vom 7. November 2024 (Az. 12 U 162/23) klargestellt, dass Verstöße gegen bauordnungsrechtliche Vorschriften eine mangelhafte Werkleistung darstellen. Dies gilt auch dann, wenn eine Baugenehmigung vorliegt.
In der aktuellen Ausgabe wird unter anderem über die Teilnahme der Kammer am Europäischen Ingenieurkammertag in Chemnitz berichtet. In der sogenannten Chemnitzer Erklärung wird die Bedeutung starker Ingenieurkammern betont. Sie entlasten den Staat, reduzieren Bürokratie und sichern die Qualität von Bau- und Ingenieurprojekten, ohne öffentliche Mittel in Anspruch zu nehmen.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) hat erstmals das „Schwarzbuch der Denkmalpflege – ein Verzeichnis verlorener Geschichte 2023/2024“ veröffentlicht. Die Publikation dokumentiert Bedrohungen und Verluste in der deutschen Denkmallandschaft der vergangenen zwei Jahre und soll als jährlicher Bericht die Debatte über wirksameren Denkmalschutz unterstützen. Ziel ist es, Denkmalverluste anhand von Beispielen transparent darzustellen, Missstände aufzuzeigen und Lösungsansätze zu diskutieren.
Am 18. und 19. September 2025 fand das 17. Ettersburger Gespräch unter dem Titel „Zusammenarbeiten.“ statt. Expertinnen und Experten aus Planung, Bauwirtschaft, Immobilienwirtschaft, Politik und Verwaltung diskutierten die aktuellen Herausforderungen der Branche und entwickelten gemeinsame Leitlinien für eine zukunftsfähige Bauwirtschaft.
Die Mitgliederversammlung des AHO Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V. hat am 23. September 2025 den Vorstand für die kommende Amtsperiode gewählt. Dipl.-Ing. Klaus-D. Abraham wurde dabei einstimmig in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender bestätigt.
Die Rechtsprechung stellt klare Anforderungen an Architektinnen, Architekten und Bauingenieurinnen sowie Bauingenieure bei der Bauüberwachung. Das Oberlandesgericht Köln (Urteil vom 11. Januar 2024, 7 U 39/23) und der Bundesgerichtshof (Beschluss vom 4. September 2024, VII ZR 34/24) haben entschieden, dass ein Bauwerksmangel nur dann als Anscheinsbeweis für unzureichende Bauüberwachung gelten kann, wenn es sich um Arbeiten handelt, die eine umfangreiche Überwachung erfordern.
Das Bundeskabinett hat am 18. Juni 2025 einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem Genehmigungsverfahren im Wohnungsbau deutlich verkürzt werden sollen. Ziel ist es, Städte und Gemeinden in die Lage zu versetzen, Bauprojekte schneller umzusetzen und damit zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.
Die zunehmenden Hitzewellen stellen Städte vor wachsende Herausforderungen. Besonders dicht bebaute und stark versiegelte Flächen heizen sich stark auf und entwickeln sich zu sogenannten Wärmeinseln. Forschende der Southwest University im chinesischen Nanjing haben nun einen Zement entwickelt, der sich durch spezielle optische Eigenschaften selbst abkühlen kann.
Die Abwicklung komplexer Bauprojekte führt regelmäßig zu Verzögerungen im Bauablauf. Gerade wenn mehrere Gewerke ineinandergreifen, stellt sich die Frage, in welchem Umfang Auftraggeber oder Auftragnehmer für Bauzeitverschiebungen verantwortlich sind.
Stroh gehört zu den ältesten Baustoffen der Menschheitsgeschichte und gewinnt heute im Zuge nachhaltigen Bauens erneut an Bedeutung. Als Nebenprodukt der Landwirtschaft steht es in Deutschland in großen Mengen zur Verfügung. Der Energieaufwand für seine Aufbereitung ist gering, wodurch sich Stroh durch eine günstige CO₂-Bilanz auszeichnet.
Mit der aktuellen Ausgabe des AIV-Forum 2/2025 legt der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg (AIV) den Schwerpunkt auf die Entwicklungsperspektiven brandenburgischer Städte außerhalb des Berliner Zentrums. Unter dem Titel „Der Goldene Kreis – Städte der Zweiten Reihe“ werden Chancen und Potenziale von Rathenow, Premnitz, Brandenburg an der Havel oder dem Milower Land aufgezeigt.
Building Information Modeling (BIM) hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend als Standardmethode in der Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken etabliert. Neben der modellbasierten Koordination von Planungsleistungen gewinnt insbesondere das BIM-Management an Bedeutung.
Am 7. November 2025 findet in Berlin erstmals der Tag der jungen Freien Berufe statt. Veranstalter ist das Gesprächsforum „Junge Freie Berufe“ des Bundesverbands der Freien Berufe (BFB). Die Veranstaltung richtet sich an Nachwuchskräfte aus den klassischen Freien Berufen wie Ingenieurwesen, Architektur, Medizin, Recht, Steuerberatung oder Pharmazie.
Die Bauwirtschaft steht vor der Herausforderung, den Einsatz von Ressourcen und die Umweltwirkungen von Bauprojekten transparent zu machen. Mit der Plattform Revalu wurde eine digitale Materialdatenbank entwickelt, die biobasierte und regenerative Baustoffe erfasst und zugänglich macht.
Die Entscheidungen des OLG Frankfurt (Urteil vom 11. Mai 2023 – 22 U 19/22) sowie des BGH (Beschluss vom 15. Mai 2024 – VII ZR 118/23) verdeutlichen erneut die klare Abgrenzung zwischen der Bauleitung nach den Landesbauordnungen und der Bauüberwachung als Grundleistung nach der HOAI-Leistungsphase 8.
Beton gehört weltweit zu den am häufigsten eingesetzten Baustoffen. Sein hoher Bedarf an Sand, Kies und Splitt führt jedoch zunehmend zu Versorgungsengpässen und ökologischen Belastungen. Eine Möglichkeit, die Abhängigkeit von Primärrohstoffen zu reduzieren, ist die Herstellung von Recyclingbeton (RC-Beton). Dabei werden rezyklierte Gesteinskörnungen aus aufbereitetem Bauschutt genutzt, vor allem aus Beton- und Mauerwerksabbruch.
Ingenieurinnen und Ingenieure stehen zunehmend vor Fragen der Nachhaltigkeit in Planung, Entwicklung und Produktion. Eine zentrale Methode zur ökologischen Bewertung von Produkten, Dienstleistungen oder Bauwerken ist die Lebenszyklusanalyse, auch bekannt unter dem englischen Begriff Life Cycle Assessment (LCA) oder als Ökobilanz.
Im Bau- und Ingenieurwesen sind klare Absprachen zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern grundlegend. Ein Urteil des Oberlandesgerichts Bamberg (OLG Bamberg, 20.07.2023 – 12 U 9/22) sowie ein Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH, 07.08.2024 – VII ZR 167/23) verdeutlichen die rechtliche Relevanz des Schweigens auf kaufmännische Bestätigungsschreiben und dessen Folgen für bestehende Zahlungsansprüche.
Die Bauwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Steigende Rohstoffpreise, hohe CO₂-Emissionen und der notwendige Übergang zur Kreislaufwirtschaft erfordern neue Lösungsansätze. Ein Forschungsteam am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat sich dieser Aufgabe angenommen und untersucht, wie traditionelle Bauweisen mit digitalen Technologien und nachhaltigen Materialien neu interpretiert werden können.
Der Baustoff Holz gewinnt nicht nur im Einfamilienhausbau, sondern zunehmend auch bei großvolumigen städtischen Projekten an Bedeutung. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat hierzu die Publikation Siedlungen und Stadtquartiere in Holzbauweise veröffentlicht. Grundlage ist eine Studie der Hochschule Rottenburg unter Leitung von Prof. Ludger Dederich, in der die technischen, wirtschaftlichen und planerischen Aspekte des Holzbaus anhand realisierter Projekte untersucht wurden.
Die Diskussion um bezahlbaren Wohnraum ist in Deutschland längst kein Randthema mehr. Auch in Brandenburg sehen sich Kommunen, Bauherren und Ingenieure mit steigenden Baukosten und einem wachsenden Bedarf an preiswertem Wohnraum konfrontiert. Neben Faktoren wie Grundstückspreisen, Materialkosten und Fachkräftemangel wird zunehmend ein weiterer Aspekt in den Mittelpunkt gestellt: die Bedeutung der allgemein anerkannten Regeln der Technik (aRT).
Künstliche Beleuchtung ist für moderne Gesellschaften unverzichtbar. Sie dient der Sicherheit im Straßenraum, unterstützt Arbeitsprozesse und ermöglicht gesellschaftliches Leben auch nach Einbruch der Dunkelheit. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein dafür, dass Licht nicht nur für den Menschen, sondern auch für Natur und Umwelt eine prägende Größe ist.
Mit der im Mai 2025 veröffentlichten 6. Auflage des Heftes Nr. 9 aus der renommierten AHO-Schriftenreihe liegt ein umfassend überarbeitetes Standardwerk für die Projektsteuerung in der Bau- und Immobilienwirtschaft vor. Unter dem Titel „Projektmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft – Standards für Leistungen und Vergütung“ setzt die Publikation erneut maßgebliche Standards für Leistungen, Strukturen und Vergütungssysteme im professionellen Bauprojektmanagement.
Seit April 2025 ist der Holzbau Atlas, initiiert vom Natural Building Lab der TU Berlin, in Kooperation mit der Berliner Senatsverwaltung und gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), bundesweit verfügbar – ein bedeutender Schritt für die Sichtbarkeit und Weiterentwicklung des nachhaltigen Holzbaus in Deutschland.
Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des Vergabebeschleunigungsgesetzes verabschiedet. Ein zentrales Element des Entwurfs ist die losweise Vergabe öffentlicher Aufträge. Diese sieht vor, Aufträge in fachlich und inhaltlich abgegrenzte Lose zu unterteilen, um die Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu erleichtern und den Wettbewerb zu fördern.
In der Praxis des Bauens ist es keine Seltenheit: Während der Ausführung von Bauleistungen stellt der Auftragnehmer fest, dass zusätzliche oder geänderte Leistungen notwendig sind. Ein Nachtragsangebot wird erstellt, der Architekt des Auftraggebers prüft es – und fordert schließlich zur Leistungserbringung auf, lehnt den Nachtrag aber ab.
Das WTA-Merkblatt 4-10-24/D mit dem Titel „Injektionsverfahren mit zertifizierten Injektionsstoffen gegen kapillaren Feuchtetransport“ liefert praxisnahe Empfehlungen und technische Grundlagen für ein häufiges und oft unterschätztes Schadensbild im Bestandsbau: kapillar aufsteigende Feuchte im Mauerwerk.
Die Bauwirtschaft steht vor einem Paradigmenwechsel. Während die herkömmliche Produktion von Baustoffen zu den größten CO₂-Verursachern gehört, bietet der intelligente Einsatz von Recyclingmaterialien einen innovativen Weg in eine nachhaltigere Zukunft.
Die neue Ausgabe des BBIK-Reports ist erschienen und ab sofort online verfügbar. Sie widmet sich einem Thema, das derzeit viele Ingenieurinnen und Ingenieure beschäftigt: dem Abbau überbordender Bürokratie im Bauwesen – als Voraussetzung für eine moderne, effiziente und qualitätsbewusste Baukultur. Der Bericht zum Ingenieurkammertag 2025, der am 18. Juni in Potsdam stattfand, steht dabei im Mittelpunkt der Ausgabe.
Die Bundesingenieurkammer hat am 28. Juli 2025 eine Stellungnahme zum aktuellen Entwurf des Vergabebeschleunigungsgesetzes veröffentlicht. Der Gesetzesentwurf, mit dem die Bundesregierung die Vergabeverfahren im öffentlichen Sektor vereinfachen und beschleunigen will, wird grundsätzlich begrüßt – insbesondere mit Blick auf Digitalisierung und Bürokratieabbau.
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (MWAEK) des Landes Brandenburg hat am 21. Juli 2025 ein Rundschreiben mit aktuellen Hinweisen zur rechtlichen Behandlung von Direktaufträgen versendet.
Mit dem Start der Bewerbungsphase für den Deutschen Baupreis 2026 beginnt erneut ein spannendes Kapitel für die Bau- und Immobilienbranche in Deutschland. Als Brandenburgische Ingenieurkammer begrüßen wir die Öffnung des Wettbewerbs für das gesamte Branchenspektrum – von kleinen Ingenieurbüros über regionale Projektentwickler bis hin zu großen Baukonzernen.
Die Modernisierung des Bauvertragsrechts hat das Fundament für eine klarere Zusammenarbeit zwischen Auftraggebern und Planern gelegt. § 650p BGB, eingeführt im Jahr 2018, bringt insbesondere für Ingenieurinnen und Ingenieure eine rechtlich präzise, aber auch anspruchsvolle Verantwortung mit sich: die Durchführung der sogenannten Zielfindungsphase, wenn die Planungs- und Überwachungsziele zu Vertragsbeginn noch nicht hinreichend konkret bestimmt wurden.
Ab dem 1. November 2025 dürfen Anträge für die KfW-Neubauförderungen (KFN, WEF, KNN) nur noch von Energieeffizienz-Expertinnen und -Experten eingereicht werden, die eine zusätzliche Schulung zur Lebenszyklusanalyse (LCA) erfolgreich abgeschlossen haben.
Die wirtschaftliche Lage von Ingenieur- und Architekturbüros in Deutschland steht zunehmend unter Druck – das zeigt die aktuelle, erstmals vom Institut der deutschen Wirtschaft durchgeführte Umfrage im Auftrag von AHO, BAK, VBI und BIngK.
Planerinnen und Planer kennen die Herausforderung: Honorare nach HOAI unterhalb der Mindestsätze vereinbart, dann Nachforderung – ist das zulässig? Das Urteil des OLG Karlsruhe (15.01.2021 – 8 U 109/14), bestätigt durch den BGH (29.03.2023 – VII ZR 91/21), befasst sich genau mit dieser Konstellation und zeigt: Eine spätere Geltendmachung der HOAI-Mindestsätze bleibt in der Regel möglich – Ausnahmen bestehen nur in besonders gelagerten Fällen.
Zum 10. August 2024 trat die Brandenburgische GEG-Durchführungsverordnung in Kraft. Sie regelt, wie das Gebäudeenergiegesetz im Land umgesetzt wird. Mit der Änderung vom 02.07.2025 soll sie nun praxistauglicher werden.
Holz hat sich längst als nachhaltiger, klimafreundlicher Baustoff etabliert – und wird zunehmend im großvolumigen, mehrgeschossigen Bauen eingesetzt. Diese Entwicklung stellt Planer:innen, Ingenieur:innen und ausführende Betriebe vor neue Herausforderungen, insbesondere beim Feuchtemanagement in der Bauphase. Denn gerade bei sensiblen Naturmaterialien wie Holz ist ein systematischer Witterungsschutz entscheidend für die Qualität und Dauerhaftigkeit des gesamten Bauwerks.
Die Preisermittlung im Bauvertragsrecht befindet sich im Wandel. Mit seinem vielbeachteten Urteil vom 8. August 2019 hat der Bundesgerichtshof (BGH) einen Paradigmenwechsel eingeläutet: Die tatsächlich erforderlichen Kosten zuzüglich eines angemessenen Zuschlags sind bei der Bildung neuer Einheitspreise nach § 2 Abs. 3 Nr. 2 VOB/B „maßgeblich“. Dieser Grundsatz – mittlerweile als „Paukenschlagurteil“ bekannt – betrifft nicht nur die genannten Regelungen, sondern dürfte zukünftig auch § 2 Abs. 5 und 6 VOB/B prägen.
Die moderne Elektroinstallation hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Wo früher einfache Schalter und Steckdosen dominierten, sind heute intelligente Netzwerke und automatisierte Systeme im Einsatz. Dieser technologische Wandel ist nicht nur ein faszinierendes Stück Ingenieurgeschichte – er ist ein zentrales Element zukunftsfähigen Bauens.
Im Zuge des Wandels hin zu klimafreundlichem Bauen stehen Ingenieurinnen und Ingenieure vor der Aufgabe, neue Wege zu gehen – oder vielmehr alte Wege neu zu denken. Ein bemerkenswertes Beispiel dafür liefert das Forschungsprojekt „StrohGold“ der Bauhaus-Universität Weimar.
Ein Urteil des OLG Düsseldorf (14.12.2021 – 23 U 81/21), bestätigt durch den BGH (24.04.2024 – VII ZR 886/21), bringt für Architektinnen und Architekten sowie Ingenieurinnen und Ingenieure wichtige Klarheit: Ein Honoraranspruch besteht nur, wenn die geplante bauliche Anlage dauerhaft genehmigungsfähig ist. Andernfalls liegt ein Mangel der Planungsleistung vor – mit weitreichenden Konsequenzen für die Vergütung.
Sichtbeton ist längst mehr als nur ein funktionaler Baustoff – er ist Ausdruck architektonischer Haltung, technischer Präzision und gestalterischer Vielfalt. Moderne Schalungstechniken und kreative Materialien ermöglichen heute eine nahezu grenzenlose Vielfalt an Oberflächenstrukturen.
Naturstein – ein uraltes Baumaterial, das seit Jahrhunderten für seine Schönheit, Beständigkeit und Repräsentativität geschätzt wird – steht in Brandenburgs Baukultur für Qualität, Tradition und Eleganz. Ob als massives Mauerwerk in historischen Bauten oder als filigrane Fassadenverkleidung moderner Architektur: Naturstein prägt das Erscheinungsbild zahlreicher Gebäude.
Die Ausführung von Bauprojekten ist geprägt von engen Zeitplänen, hohen Investitionen – und häufigen Nachträgen. Gerade in diesem Kontext wird die rechtliche Absicherung der Unternehmerleistung zentral. Ein zentrales, jedoch oft unterschätztes Instrument ist das Leistungsverweigerungsrecht nach § 320 BGB.
Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit – unter diesen Leitbegriffen entwickelt sich die Bauwirtschaft in eine neue Ära: die der Bauindustrie 4.0. Während viele Branchen längst umfassend digitalisiert arbeiten, hinkt der Bausektor in vielen Bereichen noch hinterher. Das will ein ambitioniertes Forschungsprojekt der Technischen Universität Braunschweig nun ändern – mit einer weltweit einzigartigen „digitalen Baustelle“.
In einer Zeit, in der sich die Baukonjunktur spürbar abschwächt und der Rohstoffbedarf gleichzeitig steigt, setzt ein Baustoff ein bemerkenswertes Zeichen für nachhaltige Kreislaufwirtschaft: Gips. Die Zahlen des Bundesverbands der Gipsindustrie zeigen, dass die Menge an recyceltem Gips im Jahr 2023 trotz widriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen um 13.000 Tonnen – das entspricht einem Zuwachs von 17 Prozent – gesteigert werden konnte.
Die BBIK hatte zum Ingenieurkammertag 2025 geladen – und traf damit einen Nerv der Zeit: Rund 100 Expertinnen und Experten aus Planung, Verwaltung, Politik und Wirtschaft diskutierten intensiv darüber, wie Bürokratieabbau gelingen kann, ohne Sicherheit, Qualität oder Verantwortung zu opfern. Das zentrale Thema: „Bürokrat.ING – Bürokratieabbau als Chance für den Ingenieurberuf“.
Ab sofort gelten im Land Brandenburg neue Verwaltungsvorschriften zu § 55 der Landeshaushaltsordnung. Die Regelungen betreffen die Vergabe öffentlicher Aufträge und sehen insbesondere eine Anhebung verschiedener Wertgrenzen vor.
Gründerzeitgebäude prägen nicht nur das Stadtbild vieler europäischer Innenstädte, sondern auch unsere bauliche Identität. Ihre opulente Architektur, soliden Bausubstanzen und zentrale Lage machen sie zu wertvollen Ressourcen im urbanen Kontext.
Beton ist das Rückgrat unserer modernen Infrastruktur – jedoch mit einer ernüchternden Klimabilanz. Die Zementherstellung trägt weltweit mit etwa 8 % zu den globalen CO₂-Emissionen bei. Doch was, wenn der Aushub aus dem Tunnelbau – bisher überwiegend als Abfall deponiert – künftig als klimafreundlicher Betonzusatzstoff eingesetzt werden könnte?
Verzögerungen im Bauablauf gehören zum Alltag der Branche. Doch wenn es um die rechtliche Geltendmachung von Entschädigungen geht, sind die Anforderungen hoch – mitunter zu hoch, wie die Entscheidung des OLG Celle vom 24.06.2022 (Az. 14 U 27/22) in Verbindung mit der Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde durch den BGH (Beschluss vom 15.05.2024 – VII ZR 147/22) zeigt.
In Zeiten von Ressourcenknappheit, Klimawandel und begrenztem Deponieraum rückt ein Prinzip immer stärker in den Fokus der Baupraxis: Kreislaufwirtschaft. Insbesondere Ziegelmauerwerk, ein bewährtes Baumaterial mit langer Lebensdauer, bietet große Potenziale – sowohl für die Weiternutzung im Bestand als auch für die Wiederverwendung nach dem Rückbau.
Wer als Architekt oder Ingenieur einen Planungsvertrag abschließt, steht häufig vor einem Dilemma: Der Bauherr weiß, dass er bauen will – aber nicht genau was. Oft bleiben entscheidende Fragen wie die Art der Nutzung, das Raumprogramm oder die gewünschte Bauweise zunächst offen.
Die aktuellen Herausforderungen unserer Zeit – Klimawandel, steigende Energiepreise und der Wandel urbaner Infrastrukturen – verlangen nach innovativen Antworten. Mit der Gründung des Referats 12 „Klimaschutz, Energie und Simulation“ bei der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege (WTA International) wird ein wichtiger Schritt getan: Ingenieurwissenschaften, Energieplanung und digitale Simulationsmethoden werden vereint, um Denkmalschutz und Klimaschutz zukunftsfähig zu verknüpfen.
Die neue Ausgabe des BBIK-Reports ist online und gibt einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen, Veranstaltungen und Themen aus der Ingenieurpraxis in Brandenburg. Besonders erfreulich: Der Kreativitätswettbewerb für junge Talente in den Alterskategorien I und II zeigt, wie viel Begeisterung und technisches Verständnis bereits in der nächsten Generation steckt.
Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) hat am 20. Mai 2025 die neue Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB 2025/1) veröffentlicht. Gemäß der brandenburgischen Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VV TB) vom 3. Mai 2023 gilt diese Musterfassung ab dem 20. August 2025 auch im Land Brandenburg – automatisch und verbindlich.
Am 24. Mai 2025 stand ganz Brandenburg im Zeichen der Baukultur. Unter dem Motto „Baukultur geht uns alle an.“ öffneten 57 Projekte im ganzen Land ihre Türen. Von historischen Bildungsstätten über moderne Stadtquartiere bis hin zu kreativen Umnutzungen im ländlichen Raum konnten Besucherinnen und Besucher gebaute Umwelt hautnah erleben.
Mit steigenden Temperaturen und immer häufigeren Starkregenereignissen stehen Städte und Gemeinden vor einer zentralen Herausforderung: Wie lässt sich der urbane Raum zukunftssicher und klimafreundlich gestalten?
Mit dem Inkrafttreten des EU-weit geltenden Data Acts am 11. Januar 2024 und der verbindlichen Anwendung ab dem 12. September 2025 wird ein neues Kapitel der europäischen Datenökonomie aufgeschlagen. Die Verordnung schafft klare Regeln für einen fairen Zugang zu und eine faire Nutzung von Daten – mit weitreichenden Folgen für Ingenieur:innen, Planungsbüros, Bauunternehmen und Hersteller technischer Systeme.
Der Holzbau erlebt in Berlin und Brandenburg einen bemerkenswerten Aufschwung – das zeigt der Holzbaupreis Berlin-Brandenburg 2025 eindrucksvoll. Ausgelobt vom Landesbeirat Holz Berlin-Brandenburg e.V., prämiert der Preis in diesem Jahr sieben herausragende Projekte, die beispielhaft für nachhaltiges, innovatives und architektonisch anspruchsvolles Bauen mit Holz stehen.
Am 24. Mai 2025 feiert Brandenburg bereits zum dritten Mal den Tag der Baukultur – ein landesweiter Aktionstag, der Baukultur erlebbar macht und den Dialog zwischen Fachwelt und Öffentlichkeit stärkt. Über 50 Projekte in Stadt und Land laden zum Entdecken, Diskutieren und Mitmachen ein.
Die Bauwirtschaft steht vor einem fundamentalen Wandel. Vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen, wachsender Abfallmengen und der Notwendigkeit, innerhalb planetarer Grenzen zu wirtschaften, rückt die Transformation zu einer zirkulären Bauwirtschaft zunehmend in den Fokus. Die Kommission Nachhaltiges Bauen (KNBau) hat in einer Veröffentlichung im Rahmen der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie eine richtungsweisende Vision formuliert, die auch für Ingenieurinnen und Ingenieure von zentraler Bedeutung ist.
Mit Inkrafttreten der geänderten Verordnung über den Bau von Betriebsräumen für elektrische Anlagen zum 15. März 2025 setzt das Land Brandenburg ein deutliches Zeichen für die Anpassung der baulichen Anforderungen an moderne Energieinfrastrukturen – insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Integration von Energiespeichersystemen.
In Zeiten ambitionierter Klimaziele, steigender Baukosten und wachsender Anforderungen durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist eines klar: Ohne gezielte Förderung wird energieeffizientes Bauen und Sanieren schnell zur finanziellen Herausforderung.
In Zeiten wachsender ökologischer und ökonomischer Herausforderungen rücken Themen wie Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz und klimaschonendes Bauen zunehmend ins Zentrum der baulichen Entwicklung.
Wie viel sind die Leistungen von Ingenieurinnen und Ingenieuren künftig wert – und wie lassen sie sich sachgerecht bemessen? Diese Frage steht im Zentrum des neuen Honorargutachtens, das im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) im Januar 2025 veröffentlicht wurde.
Im Mai 2025 startet unter dem Dach von Bildungsbau Hamburg eine der bedeutendsten europaweiten Ausschreibungen im Bereich Technische Ausrüstung (TA) – mit einem geschätzten Gesamtvolumen von fast 90 Millionen Euro netto über vier Jahre.
Am 30. April 2025 verwandelte sich die Staatskanzlei in Potsdam in ein Zentrum der Innovation und Kreativität: Die Brandenburgische Ingenieurkammer (BBIK) verlieh dort die Landespreise des diesjährigen Schülerwettbewerbs „Junior.ING“ unter dem Motto „Turm – Hoch hinaus“.
Die Bauindustrie steht vor einer enormen Herausforderung: Sie gehört weltweit zu den größten CO₂-Emittenten. Besonders die Zementherstellung trägt erheblich zur globalen Klimabelastung bei, da sie sowohl durch die Kalksteinverbrennung als auch durch den hohen Energieaufwand enorme Mengen an Treibhausgasen freisetzt.
Auch in diesem Jahr würdigt das Land Brandenburg besonderes Engagement in der Berufsausbildung: Der Brandenburgische Ausbildungspreis 2025 geht in die 21. Runde und setzt ein starkes Zeichen für qualitativ hochwertige, zukunftsorientierte Ausbildung.
Die Wärmewende ist ein zentrales Thema im Klimaschutz und stellt auch den Wohnungsmarkt vor große Herausforderungen. Besonders im Mietwohnungssektor, in dem viele Haushalte mit niedrigem Einkommen leben, ist es von entscheidender Bedeutung, energetische Sanierungen sozial gerecht zu gestalten. In Deutschland gehören über 21 Millionen Haushalte zum Mietsektor, und mehr als die Hälfte dieser Haushalte zählt zum unteren Einkommensdrittel.
Die Realisierung eines Bauprojekts, sei es der Bau eines Eigenheims oder die Renovierung einer Immobilie, stellt private Bauherren vor zahlreiche Herausforderungen. Eine sorgfältige Auftragsabwicklung und die richtige Prüfung der Abrechnungen sind entscheidend für einen reibungslosen Verlauf des Bauvorhabens und die Vermeidung von unerwünschten rechtlichen Problemen.
Die Zukunft des Bauens beginnt jetzt – und sie ist digital. Die Brandenburgische Ingenieurkammer empfiehlt allen Bauingenieurinnen und Bauingenieuren, Architektinnen, Projektentwicklern und Fachplanerinnen, sich mit der Schlüsseltechnologie der modernen Bauplanung vertraut zu machen: Building Information Modelling (BIM).
Die Osterfeiertage stehen vor der Tür, und die Geschäftsstelle der Brandenburgischen Ingenieurkammer (BBIK) möchte diese Gelegenheit nutzen, um allen Mitgliedern und Partnern ein angenehmes und erholsames Fest zu wünschen. Die Osterfeiertage bieten eine willkommene Pause vom Berufsalltag. Gerade im Ingenieurbereich, in dem oft hohe Anforderungen an Kreativität und Präzision gestellt werden, ist es wichtig, sich regelmäßig Auszeiten zu nehmen, um den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken.
m Bereich des Patentrechts gibt es derzeit eine spannende juristische Debatte über die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) als „Erfinder“. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem gefällten Urteil (Beschluss vom 11. Juni 2024, Az. X ZB 5/22) klarstellen lassen, dass eine Maschine, auch wenn sie über fortgeschrittene KI-Funktionen verfügt, nicht als Erfinder im rechtlichen Sinne bezeichnet werden kann.
Die Kurzstudie des Forschungsinstituts für Wärmeschutz (FIW) in München, die im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Ziegelindustrie (BVZi) durchgeführt wurde, liefert spannende Erkenntnisse zum deutschen Wohnbaubestand. Demnach bestehen über zwei Drittel der über fünfzig Jahre alten Wohngebäude aus Ziegelkonstruktionen – ein Beleg für die Langlebigkeit dieses bewährten Baustoffs.
Historische Bauwerke sind nicht nur wertvolle Kulturgüter, sondern auch besonders anfällig für Brände. Die häufig verwendeten Naturmaterialien wie Holz und Stroh sowie die oft komplexen Gebäudestrukturen erschweren die Brandbekämpfung und begünstigen die Ausbreitung von Feuer.
Ein Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) Köln (04.06.2024 - 16 W 16/24) betrifft die Ablehnung von Sachverständigen im gerichtlichen Verfahren – ein Thema, das für viele Ingenieure von großer Bedeutung ist. Das OLG Köln hat entschieden, dass die fehlende Sachkunde eines Sachverständigen allein kein ausreichender Grund für dessen Ablehnung ist.
Die Wärmepumpe ist längst nicht mehr nur eine Lösung für den Neubau. Technologische Fortschritte ermöglichen inzwischen Vorlauftemperaturen von mindestens 60 °C, wodurch Wärmepumpen auch für den Altbau zunehmend attraktiv werden. Das ist eine entscheidende Entwicklung für die Energiewende im Gebäudebestand.
Die wirtschaftliche Lage von Ingenieur- und Architekturbüros steht im Fokus der Unternehmensbefragung 2025, die erstmals vom Institut der deutschen Wirtschaft aus Köln (IW Consult) durchgeführt wird. Ziel der jährlich stattfindenden Umfrage ist es, belastbare Daten zur wirtschaftlichen Situation der Branche zu erheben und damit eine fundierte Grundlage für politische und wirtschaftliche Interessenvertretung zu schaffen.
Die rechtliche Einordnung der Teilbarkeit von Bauverträgen spielt eine zentrale Rolle für Ingenieure, Bauherren und Unternehmer – insbesondere an der Schnittstelle zwischen Baurecht und Insolvenzrecht. Interessanterweise unterscheiden sich die Definitionen und Auswirkungen der Teilbarkeit je nach Fachgebiet erheblich.
Der neue BBIK-Report (April 2025) widmet sich aktuellen Entwicklungen, die die Branche nachhaltig prägen. Ein zentrales Thema ist der Einsatz von Wasserstoff als Schlüsseltechnologie für die Energiewende. Die Ingenieurkammer beleuchtet aktuelle Forschungsprojekte und zeigt, wie Brandenburg eine Vorreiterrolle bei der Nutzung dieser nachhaltigen Energiequelle übernehmen kann.
Das Jahr 2024 war für die Brandenburgische Ingenieurkammer (BBIK) von bedeutenden Erfolgen und wichtigen Meilensteinen geprägt. Es wurden nicht nur große Herausforderungen gemeistert, sondern auch herausragende Initiativen realisiert, die die Vielseitigkeit und Innovationskraft der Ingenieurbranche verdeutlichen.
Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) regelt die Vergütung von Planungsleistungen und legt klare Anforderungen an Honorarvereinbarungen fest. Besonders bedeutsam ist dabei die Belehrungspflicht nach § 7 Abs. 2 HOAI 2021.
Am 12. März 2025 fand an der Technischen Hochschule Wildau der Tag des Ingenieurwesens für nachhaltige Entwicklung statt, der in Kooperation mit der McPhy Energy Deutschland GmbH veranstaltet wurde. Im Mittelpunkt stand die Diskussion über Wasserstoff als Schlüsseltechnologie für die Energiewende.
Brücken sind essenzielle Bestandteile der Infrastruktur, verbinden Regionen und ermöglichen Mobilität. Der Deutsche Brückenbaupreis 2025 würdigt herausragende Ingenieursleistungen, die Ästhetik, Funktionalität und Nachhaltigkeit vereinen. Zwei Bauwerke stehen in diesem Jahr besonders im Fokus: die Neue Oderbrücke Küstrin-Kostrzyn und der Bastionskronenpfad Petersberg in Erfurt.
Der Schülerwettbewerb der Brandenburgischen Ingenieurkammer hat auch in diesem Jahr eindrucksvolle Ingenieurleistungen junger Talente hervorgebracht. Unter dem Motto „Turm – Hoch hinaus“ stellten Schülerinnen und Schüler aus ganz Brandenburg ihr Können unter Beweis, indem sie kreative und statisch ausgeklügelte Turmmodelle entwickelten.
Die Bauwirtschaft steht vor einem Paradigmenwechsel: Klimawandel, Ressourcenknappheit und steigende Baukosten erfordern ein Umdenken in der Art und Weise, wie wir Gebäude planen, konstruieren und wiederverwerten.
Der Holzbaupreis Berlin-Brandenburg 2025 wird vom Landesbeirat Holz Berlin-Brandenburg ausgelobt und steht unter der Schirmherrschaft des Landes Brandenburg, vertreten durch das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung.
Die Rechnungsprüfung ist eine wesentliche Aufgabe des Planers in der Leistungsphase 8 der HOAI. Doch welche Pflichten hat der Planer konkret, und wo liegt die Grenze seiner Verantwortung? Ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt bringt Klarheit und stärkt die Position der Planer.
Die Europäische Kommission hat mit ihrem neuen Gesetzesvorhaben eine umfassende Initiative zur Entlastung der Wirtschaft vorgestellt. Das sogenannte Omnibus-Gesetz zum Bürokratieabbau, der Clean Industrial Deal und der Aktionsplan für bezahlbare Energie sollen die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie stärken und nachhaltige Technologien fördern.
Die Bauindustrie steht vor der dringenden Herausforderung, ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren. Ein vielversprechender Ansatz ist die Entwicklung eines neuartigen Verbundwerkstoffs, der aus Naturstein, biobasierten Carbonfasern und Biokohle besteht. Dieses Material bietet nicht nur strukturelle Vorteile, sondern trägt auch aktiv zur CO₂-Reduktion bei.
Die Übergabe von Planungsunterlagen ist ein zentrales Thema für Ingenieure und Bauherren. Doch wann besteht ein Anspruch auf Herausgabe der Pläne – insbesondere nach jahrelanger Nutzung des Bauwerks? Ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts München (OLG München, Urteil vom 16.05.2023 – 9 U 1801/21 Bau) gibt Ingenieuren mehr Rechtssicherheit.
Die Brandenburgische Ingenieurkammer (BBIK) und die Brandenburgische Architektenkammer (BA) loben gemeinsam den Brandenburgischen Baukulturpreis 2025 aus. Dieser hochkarätige Preis zeichnet herausragende Projekte aus, die beispielhaft für die Ziele der Brandenburger Erklärung zur Baukultur stehen. Der Preis soll Projekte honorieren, die durch ihre Qualität und Nachhaltigkeit in den Bereichen Stadtentwicklung, Architektur, Ingenieurbauwerke und Ingenieurleistungen ein Zeichen für gute Baukultur setzen.
Die Nachverdichtung urbaner Räume stellt eine der größten Herausforderungen für die Stadtentwicklung dar. Gerade in Zeiten des Wohnraummangels bietet die Aufstockung bestehender Gebäude eine nachhaltige und ressourcenschonende Lösung. Besonders der Holzbau überzeugt durch sein geringes Gewicht, hohe Tragfähigkeit und hervorragende Vorfertigungsmöglichkeiten.
Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) regelt die Vergütung für Planungsleistungen und stellt dabei besondere Anforderungen an die Vertragsgestaltung zwischen Architekten bzw. Ingenieuren und Verbrauchern. Besonders relevant ist in diesem Zusammenhang § 7 Abs. 2 HOAI 2021, der eine Hinweispflicht für Planer vorsieht.
Die Umweltverträglichkeit von Schalungen gewinnt in der Bauindustrie zunehmend an Bedeutung. Schalungshersteller setzen verstärkt auf ressourcenschonende Materialien, langlebige Systeme und innovative Technologien, um die ökologischen Auswirkungen zu minimieren.
Die Zukunft des Bauwesens ist nachhaltig – und der Bedarf an Experten für klimagerechtes Bauen ist groß. Mit dem Bundesregister Nachhaltigkeit schaffen die Bundesingenieurkammer (BIngK) und die Bundesarchitektenkammer (BAK) eine unabhängige Plattform für qualifizierte Planende.
Das Thema der Teilabnahme ist ein zentraler Aspekt bei Bauprojekten, insbesondere für Ingenieure, die mit der Überwachung und Koordination von Bauprozessen betraut sind. Ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Bamberg (Urteil vom 02.03.2023 – 12 U 48/22) sowie der bestätigende Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 13.03.2024 (VII ZR 57/23) bieten wichtige Orientierungshilfen zur Teilabnahme nach § 12 Abs. 2 der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/B).
Die digitale Transformation hat auch im Bauwesen Einzug gehalten und bietet enorme Potenziale für Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit. Während Building Information Modeling (BIM) bereits in Planungs- und Baukonstruktionsprozessen etabliert ist, wird das Bauhandwerk – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – oft nur am Rande berücksichtigt. Dabei liegt hier eine Schlüsselrolle: Durch die gezielte Implementierung von BIM können KMU nicht nur effizienter arbeiten, sondern auch entscheidend zur Digitalisierung der gesamten Branche beitragen.
Der moderne Holzbau zeigt, wie Ingenieurkunst und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Mit der Veröffentlichung "Schlank, elegant, für die Zukunft gebaut: Holzbauwerke mit Effizienzanspruch" gibt die Studiengemeinschaft Holzleimbau faszinierende Einblicke in die Welt des materialeffizienten Bauens. Dieser Ansatz vereint ästhetische Gestaltung, wirtschaftliche Planung und umweltbewusste Ressourcennutzung auf beeindruckende Weise.
Die Verlängerung der Bauzeit eines Projekts ist keine Seltenheit. Bauprojekte unterliegen einer Vielzahl von Einflussfaktoren, die zu Verzögerungen führen können – seien es unvorhergesehene Baugrundbedingungen, Witterungseinflüsse oder Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung.
Die Baubranche steht in Deutschland nicht nur für einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor, sondern auch für die Realisierung wichtiger gesellschaftlicher und politischer Ziele wie die Bekämpfung des Wohnraummangels und die Förderung der Nachhaltigkeit. Angesichts dieser Herausforderungen ist die digitale Transformation der Branche von entscheidender Bedeutung. Sie ermöglicht nicht nur eine Effizienzsteigerung, sondern eröffnet auch neue Wege für eine nachhaltigere Baupraxis.
Das Jahr 2025 bringt für Ingenieurinnen und Ingenieure in Brandenburg spannende Entwicklungen, aber auch Herausforderungen mit sich. Die Brandenburgische Ingenieurkammer (BBIK) setzt sich weiterhin aktiv dafür ein, ihre Mitglieder zu unterstützen und die Rahmenbedingungen für das Ingenieurwesen zu verbessern.
Das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart hat in einem wegweisenden Urteil (Az.: 10 U 13/23) die Grenzen der Haftung von Bauträgern bei unwirksamen Abnahmeklauseln neu definiert. Diese Entscheidung ist nicht nur für Bauträger, sondern auch für Ingenieur:innen von Bedeutung, die in Bauprojekten in Brandenburg tätig sind.
Zur INTERGEO 2024, die am 24. September in Berlin stattfindet, erscheint die neueste Ausgabe des Leitfadens „Geodäsie und BIM“ in der Version 4.0. Dieses umfangreiche Werk, das auf über 300 Seiten die Schnittstellen zwischen Bau- und GIS-Welt beleuchtet, richtet sich an Fachleute der Geoinformatik, Ingenieure und alle, die sich mit Building Information Modeling (BIM) und modernen Geodatenmanagementsystemen beschäftigen.
Die Nutzung nachhaltiger Materialien rückt in der Bauindustrie zunehmend in den Fokus. Ein Forschungsprojekt der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg zeigt, wie ein scheinbar ungenutztes Naturprodukt – Laub – zum innovativen Dämmstoff werden kann.
Der Fall des Kammergerichts (KG) Berlin, Urteil vom 19.12.2023 (Az. 21 U 24/23), zeigt eindrücklich, wie wichtig eine sorgfältige Vertragsgestaltung für Ingenieur:innen und Auftragnehmer:innen im Bauwesen ist. Insbesondere bei Regelungen zu Erfolgshonoraren lauern rechtliche Fallstricke, die zu erheblichen finanziellen Einbußen führen können.
Ab dem 24. Januar 2025 stehen neue Formulare für das Baugenehmigungsverfahren auf der Formularseite des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) zur Verfügung. Diese Änderungen betreffen zahlreiche Aspekte des Verfahrens und sind für alle Ingenieurinnen und Ingenieure, die in der Bauplanung und Genehmigung tätig sind, von Bedeutung.
Die Zukunft des Bauens liegt in der Kreislaufwirtschaft – das beweist das Forschungsprojekt Abbau Aufbau, das von 2022 bis 2024 am Fachgebiet Konstruktives Entwerfen und Tragwerksplanung (KET) der Universität der Künste (UdK) in Berlin durchgeführt wurde.
Die Verdingungsordnung für Bauleistungen Teil B (VOB/B) ist seit ihrer Einführung im Jahr 1926 ein fester Bestandteil der Bauwirtschaft. Trotz ihres Alters und zahlreicher Reformen bleibt sie ein unverzichtbares Instrument zur Regelung von Bauverträgen.
Das deutsche Bauwesen steht vor einer entscheidenden Herausforderung: Wie kann eine traditionsreiche und stark analoge Branche die Potenziale der Digitalisierung nutzen, um effizientere, nachhaltigere und produktivere Prozesse zu etablieren? Eine aktuelle Studie hat sich intensiv mit dieser Frage auseinandergesetzt und konkrete Handlungsempfehlungen für die digitale Transformation im Bauwesen entwickelt. Die Ergebnisse zeigen, dass der Wandel nicht nur technologische, sondern auch organisatorische und kulturelle Veränderungen erfordert.
Beton ist der zentrale Baustoff moderner Bauwerke, doch sein ökologischer Fußabdruck ist enorm. Hauptverantwortlich dafür ist Zement, dessen Herstellung große Mengen an Energie erfordert und weltweit etwa 8 % der CO₂-Emissionen verursacht.
Die von Hochschulen akkreditierten Architektur-Studiengänge erfüllen nicht automatisch die Voraussetzungen zum Führen der Bezeichnung Architekt. Da nicht jede Hochschule ihre Studiengänge auf das Berufsrecht abstimmt, müssen Studenten sich selbst informieren.
Die Brandenburgische Ingenieurkammer freut sich, auf den Deutschen Holzbaupreis 2025 hinzuweisen – eine der bedeutendsten Auszeichnungen im Bereich nachhaltigen Bauens. Der Preis, verliehen von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, würdigt herausragende Projekte, die das Potenzial des Baustoffs Holz eindrucksvoll unter Beweis stellen.
Die zunehmende Sensibilisierung für Umwelt- und Klimaschutz hat die Bauindustrie dazu angeregt, nachhaltige Praktiken in den Vordergrund zu rücken. Die Zertifizierung von Wohngebäuden spielt hierbei eine entscheidende Rolle, indem sie Transparenz schafft und Standards für ökologisch verantwortliches Bauen setzt.
Für Ingenieure in Brandenburg, die an der Planung und Durchführung von Bauprojekten beteiligt sind, ist eine gut durchdachte Vergabe von Bauleistungen ein zentraler Erfolgsfaktor. Ein strukturierter Prozess sorgt nicht nur für Effizienz, sondern auch für die Einhaltung rechtlicher Vorgaben – besonders bei öffentlichen Ausschreibungen. Genau hier setzt das ORCA Whitepaper an, ein unverzichtbares Werkzeug, das Praxiswissen mit übersichtlichen Checklisten kombiniert, um private und öffentliche Bauprojekte optimal zu begleiten.
Die Anforderungen an den Schallschutz von Fassaden sind ein zentrales Thema im Hochbau. Sie tragen maßgeblich zum Wohnkomfort, zur Konzentrationsfähigkeit und letztlich zur Gesundheit bei. Ob in urbanen Ballungsräumen oder ländlichen Gegenden: Gebäude sind verschiedensten Lärmbelastungen ausgesetzt. Außenlärm wie Straßenverkehr, Bahn- oder Industrielärm kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, wenn die Fassadendämmung nicht ausreicht.
Am 18. Dezember 2024 war es soweit: Die überarbeitete Bauproduktenverordnung (Verordnung (EU) 2024/3110) wurde offiziell im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Ab dem 7. Januar 2025 tritt die neue Verordnung in Kraft, und die Bauwirtschaft hat ein Jahr Zeit, sich mit den neuen Anforderungen vertraut zu machen.