Die gebaute Umwelt entsteht durch Planung, Technik und gesellschaftliche Prozesse. Für Ingenieurinnen und Ingenieure geht Verantwortung dabei über die reine Fachplanung hinaus. Baukultur verbindet technische, gestalterische und soziale Aspekte. Eine Podcastfolge von Stadt. Land. Bauen Brandenburg zeigt dieses Zusammenspiel im Gespräch mit Vertreterinnen der Brandenburgischen Ingenieurkammer und die Rolle der Baukultur als verbindendes Element.
Die wirtschaftliche Entwicklung von Ingenieur und Architekturbüros steht in engem Zusammenhang mit politischen Rahmenbedingungen, Marktveränderungen und der Fachkräftesituation. Um diese Entwicklungen fundiert bewerten zu können, wird auch im Jahr 2026 eine bundesweite Mitgliederbefragung durchgeführt. Die Brandenburgische Ingenieurkammer ruft ihre Mitglieder zur Teilnahme auf.
Am 23. April 2026 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Beschleunigung öffentlicher Aufträge verabschiedet. Ziel ist es, Vergabeverfahren effizienter zu gestalten, ohne bewährte Strukturen der mittelstandsfreundlichen Beschaffung aufzugeben. Für Ingenieurinnen und Ingenieure sowie für Planungsbüros ergeben sich daraus wichtige Klarstellungen und neue Handlungsspielräume.
Mit Inkrafttreten der novellierten Bauproduktenverordnung Europäische Union zum 8. Januar 2026 haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Inverkehrbringen von Bauprodukten in Europa verändert. Besonders betroffen ist die Europäische Technische Bewertung, kurz ETA, die weiterhin ein wesentlicher Bestandteil für die CE-Kennzeichnung nicht harmonisierter Bauprodukte bleibt.
Mit der neuen Version ihres Zertifizierungssystems für Gebäude im Betrieb setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen einen klaren Schwerpunkt auf den Bestand. Die Fassung 2026 reagiert auf verschärfte regulatorische Anforderungen und richtet sich gezielt an Eigentum und Betrieb von Bestandsimmobilien.
Am 17. April 2026 hat die Bundesingenieurkammer eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Beschleunigung der Umsetzung der europäischen Energieeffizienzrichtlinie abgegeben. Die Stellungnahme wurde im Rahmen der Verbändeanhörung fristgerecht an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übermittelt. Grundlage der Bewertung ist eine fachliche Beratung im Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Energie.
Im Brandenburgsaal der Staatskanzlei wurden am 15. April 2026 die Landessiegerinnen und Landessieger des Schülerwettbewerbs Junior.ING der Brandenburgischen Ingenieurkammer geehrt. Im Mittelpunkt standen kreative und konstruktiv anspruchsvolle Modellbauten unter dem Motto „Arena gut überdacht“.
Die aktuellen Treibhausgasdaten der Bundesregierung für das Jahr 2025 machen deutlich, dass der Gebäudesektor weiterhin eine zentrale Herausforderung im deutschen Klimaschutz darstellt. Trotz eines insgesamt leichten Rückgangs der Emissionen auf nationaler Ebene bleibt die Entwicklung im Gebäudebestand hinter den gesetzlich vorgesehenen Zielen zurück.
Der sichere Betrieb technischer Anlagen im Gebäudebestand gehört zu den zentralen Anforderungen an Planung, Ausführung und Instandhaltung. Dies gilt insbesondere für Gasheizungsanlagen, bei denen bereits kleine Abweichungen von technischen Regeln erhebliche Folgen haben können.
Der sichere Einsatz von Gerüsten gehört zu den zentralen Themen im Arbeitsschutz auf Baustellen. Mit der überarbeiteten DGUV Information 201-011 hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung im Januar 2023 eine praxisnahe und an aktuelle Regelwerke angepasste Handlungsgrundlage veröffentlicht. Sie ersetzt die frühere Handlungsanleitung aus dem Jahr 2011 und berücksichtigt insbesondere neue Entwicklungen im Regelwerk sowie erweiterte Anforderungen an Planung, Aufbau und Nutzung von Gerüsten.
Der Gebäudesektor steht im Kontext der Klimaschutzziele und der Ressourcenschonung vor erheblichen Herausforderungen. Neben der Reduktion von Treibhausgasemissionen rückt zunehmend der verantwortungsvolle Umgang mit dem baulichen Bestand in den Fokus. Das Umweltbundesamt (UBA) stellt mit dem Hintergrundpapier zur Umbaukultur einen Ansatz vor, der den Erhalt und die Weiterentwicklung bestehender Gebäude und Quartiere systematisch in den Mittelpunkt rückt.
Die Frage, wie Bedenken gegen Planungs- oder Ausführungsvorgaben rechtssicher zu kommunizieren sind, gehört zu den zentralen Schnittstellen zwischen Planung, Ausführung und Bauüberwachung. Das Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 12.12.2024 (Az. 5 U 103/23) verdeutlicht erneut, welche rechtlichen Konsequenzen sich ergeben, wenn Bedenken nicht in der vertraglich vorgesehenen Form dokumentiert werden und wie sich dies auf die Haftungsverteilung auswirken kann.
Mit der Überarbeitung des Leitfadens „Asbest beim Bauen im Bestand“ reagiert die BG BAU auf die jüngsten Änderungen der Gefahrstoffverordnung. Für Ingenieurinnen und Ingenieure sowie für alle am Bau Beteiligten ergeben sich daraus konkretisierte Anforderungen an Planung, Ausschreibung und Ausführung von Arbeiten im Bestand.
Die Bundesregierung hat auf Grundlage eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom Januar 2026 ein neues Klimaschutzprogramm 2026 beschlossen. Ziel ist es, die Lücken im bisherigen Klimaschutzprogramm von 2023 zu schließen und die nationalen Klimaschutzziele im Gebäudesektor wirksamer zu erreichen.
Das Bundesregister Nachhaltigkeit (BRNH), eine gemeinsame Initiative der Bundesarchitektenkammer (BAK) und der Bundesingenieurkammer (BIngK), erweitert die als gleichwertig anerkannten Qualifikationsnachweise für die Eintragung. Ziel ist es, die Eintragungsmöglichkeiten für Fachleute aus dem Bereich nachhaltiges Planen und Bauen zu verbessern und die Nutzung des Registers im Rahmen des künftigen Förderprogramms QNG-Basis zu erleichtern.
Die April-Ausgabe des BBIK-Reports informiert über zentrale Themen für Ingenieurinnen und Ingenieure in Brandenburg. Im Fokus stehen Nachwuchsförderung, rechtliche Rahmenbedingungen und technische Modernisierung. Schülerinnen und Schüler entwickelten in Projekten eigene tragfähige Arenamodelle und zeigen, wie frühe Praxisprojekte technische Kompetenzen stärken.
Ein Urteil des Landgerichts Ulm präzisiert die Abgrenzung zwischen einem Bauvertrag und einem Verbraucherbauvertrag. Für Planende und Bauausführende ist diese Unterscheidung von praktischer Bedeutung, weil sich daraus unterschiedliche Rechte und Pflichten ergeben. Insbesondere betrifft dies den Anspruch auf Sicherheitsleistung nach § 650f BGB.
Im Betonbau fallen große Mengen an Schalungsmaterial an, das nach mehrmaligem Einsatz häufig nicht mehr wiederverwendet werden kann. Beschichtungen, Klebstoffe und Betonreste erschweren eine stoffliche Wiederverwertung. Ein Forschungsprojekt untersucht nun, ob ausgediente Schalungsbretter künftig als Rohstoff für neue Materialien dienen können.
Mit der aktuellsten Fassung der Muster Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Bauteile und Außenwandbekleidungen in Holzbauweise MHolzBauRL liegt seit Mai 2025 eine fortgeschriebene Grundlage für den Brandschutz im mehrgeschossigen Holzbau vor.
Allgemeine Geschäftsbedingungen sind in vielen Verträgen ein fester Bestandteil. Auch in Ingenieurverträgen, Planungsverträgen oder Bauverträgen wird regelmäßig auf AGB verwiesen. Ein Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2025 zeigt jedoch, dass die Art dieses Verweises rechtlich entscheidend sein kann.
Am 5. März 2026 hat der Bundestag den Entschließungsantrag zum Baukulturbericht 2024/25 „Infrastrukturen“ verabschiedet. Ziel ist es, Infrastrukturen nicht nur funktional, sondern auch nachhaltig, ressourcenschonend und gesellschaftlich wertvoll zu gestalten – ein Ansatz, der über klassische Planung hinausgeht und Zusammenarbeit sowie innovative Methoden in den Mittelpunkt stellt.
Die Vertreterversammlung der Brandenburgischen Ingenieurkammer hat in ihrer 11. Sitzung am 13. März 2026 die Neufassungen der Entschädigungsordnung und der Gebührenordnung beschlossen. Die neuen Ordnungen treten mit Wirkung zum 17. März 2026 in Kraft.
Der Geschäftsbericht 2025 der Brandenburgischen Ingenieurkammer ist erschienen und steht ab sofort zum Download bereit. Er gibt einen Überblick über die wichtigsten Themen, Aktivitäten und Entwicklungen der Kammer im vergangenen Jahr. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Fragen des Bürokratieabbaus und der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen, die fachliche Begleitung der Novellierung der Brandenburgischen Bauordnung sowie zahlreiche Aktivitäten im Bereich Baukultur, Nachwuchsförderung und fachlicher Austausch.
Mit Beschluss vom 19. Februar 2025 hat das Kammergericht unter dem Aktenzeichen 21 U 186/24 die Verantwortlichkeit von Auftragnehmenden beim Einsatz von Baugeräten präzisiert. Im Mittelpunkt stand die Frage, wer das Risiko trägt, wenn bei Erdarbeiten auf einer Tiefgaragendecke schwere Geräte eingesetzt und Materialien zwischengelagert werden.
Wie viel Wärmeschutz ist technisch sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Studie „Wärmeschutz – wieviel?“ des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Die Untersuchung von Michael Grafe und Andreas Enseling analysiert, ob die aktuellen Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz ausreichen, um die Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen, und welche Effekte steigende Dämmstandards auf Energiebedarf und Kosten haben.
Die Anpassung von Straßenräumen und öffentlichen Plätzen an die Folgen des Klimawandels ist eine zentrale Aufgabe für Kommunen, Planungsbüros und Ingenieurwesen. Mit dem Deutschen Verkehrsplanungspreis 2026 rücken die Vereinigung für Stadt, Regional und Landesplanung und der ökologische Verkehrsclub VCD dieses Thema in den Mittelpunkt. Das diesjährige Motto lautet „Klimaresiliente Straßenräume und Plätze für alle“.
Die Bundesregierung plant, das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) durch das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) zu ersetzen. Ziel ist es, die Modernisierung des Gebäudebestands zu beschleunigen und den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern.
Der Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. hat die achte Auflage des KALKSANDSTEIN Planungshandbuchs veröffentlicht und damit ein zentrales Nachschlagewerk für das Planen und Bauen mit Kalksandstein umfassend aktualisiert.
Forschende der Hochschule München entwickeln ein neuartiges Holzbaustecksystem, das den Hausbau effizienter, kostengünstiger und nachhaltiger gestalten soll. Im Rahmen des Forschungsprojekts »Digital Craft« wird ein digital durchgängiger Prozess entwickelt, der Entwurf, Planung und Fertigung miteinander verbindet.
Die Abnahme spielt im Werkvertragsrecht eine zentrale Rolle. Sie entscheidet darüber, ob der Werklohn fällig wird und markiert zugleich den Übergang von der Ausführungsphase in die Gewährleistungsphase. Ein Urteil des Kammergerichts vom 18. April 2023 zeigt erneut, dass ohne Abnahme regelmäßig kein Anspruch auf Vergütung besteht und dass weder eine Zustandsfeststellung noch die bloße Nutzung eines Werks automatisch eine Abnahme begründen.
Holzbalkendecken prägen einen großen Teil des Gebäudebestands in Deutschland, insbesondere bei Wohn- und Zweckbauten, die bis in die 1950er Jahre errichtet wurden. Ein zentrales Schadensrisiko dieser Konstruktionen liegt im Bereich der Balkenköpfe. Diese lagern häufig in Außenwänden und sind dort erhöhten Feuchtebeanspruchungen ausgesetzt. Das kostenfreie WTA-Merkblatt E-8-14-25/D „Holzbalkendecken-Instandsetzung nach WTA.
Mit der Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes sind die Anforderungen an Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden weiter konkretisiert worden. Für Ingenieurinnen und Ingenieure sowie alle fachlich Beteiligten stellt sich damit die Frage nach verlässlichen, aktuellen und gut aufbereiteten Informationsquellen.
Das Oberlandesgericht Celle hat mit Urteil vom 14. Mai 2025 wichtige Klarstellungen zur Anwendung des § 650d BGB getroffen. Die Entscheidung betrifft die Voraussetzungen für eine einstweilige Leistungsverfügung bei Streitigkeiten über Nachtragsvergütungen und ist für Ingenieurinnen und Ingenieure sowie alle am Bau Beteiligten von erheblicher praktischer Relevanz.
Die Planung der Tageslichtbeleuchtung gehört zu den anspruchsvollen Aufgaben im Hochbau. Sie berührt nicht nur gestalterische Aspekte, sondern auch bauordnungsrechtliche, arbeitsrechtliche und normative Anforderungen. Für Ingenieurinnen und Ingenieure sowie andere Planende ergibt sich daraus ein komplexes Regelwerk, das in der Praxis nicht immer eindeutig zu interpretieren ist.
Digitale Werkzeuge und fundierte Fachinformationen gewinnen im Planungs und Bauprozess zunehmend an Bedeutung. Für Ingenieurinnen und Ingenieure sowie alle am Bau Beteiligten ist es daher wichtig, sich regelmäßig über neue Entwicklungen, Methoden und Standards zu informieren.
Die vertraglich vereinbarte Vertragsstrafe ist ein häufig eingesetztes Instrument im Bauvertragsrecht. Sie soll Terminverzögerungen sanktionieren und Planungssicherheit schaffen. Mit Urteil vom 22. Mai 2025 hat der Bundesgerichtshof eine für die Praxis bedeutsame Frage geklärt.
Ein Beitrag in der Internetzeitschrift Leibniz Online, Nr. 59(2025) von BBIK-Mitglied Dr. Norbert Mertzsch widmet sich aktuellen Entwicklungstendenzen bei nichtmetallisch-anorganischen Baustoffen vor dem Hintergrund der beschlossenen Klimaschutzziele.
Bei Bränden stellt nicht das Feuer selbst, sondern der entstehende Rauch häufig die größte Gefahr dar. Bereits in der frühen Brandphase kann sich dichter Rauch innerhalb kurzer Zeit ausbreiten und Flucht und Rettungswege unbenutzbar machen.
Der Deutsche Ingenieurbaupreis zählt zu den bedeutenden Auszeichnungen im Bereich des Bauingenieurwesens in Deutschland. Seit dem Jahr 2016 wird der Staatspreis gemeinsam vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie der Bundesingenieurkammer ausgelobt. Die Durchführung des Wettbewerbs erfolgt durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Ziel des Preises ist es, herausragende Ingenieurbauwerke und Ingenieurleistungen sichtbar zu machen, die beispielhaft für das Bauen unserer Zeit stehen.
Die fachgerechte Beurteilung von Bauschäden gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben im Bauwesen. Sie erfordert neben fundiertem technischem Wissen auch Erfahrung, methodisches Vorgehen und rechtliche Grundkenntnisse. Vor diesem Hintergrund wird auch im Jahr 2026 der berufsbegleitende Lehrgang „Erkennen und Bewerten von Bauschäden“ angeboten.
Die geplante Novelle der Brandenburgischen Bauordnung berührt zentrale Fragen der Planungspraxis, der Bauwerksicherheit und der Baukultur. Sie hat daher in der Fachwelt eine breite Diskussion ausgelöst. Die Brandenburgische Ingenieurkammer, die Brandenburgische Architektenkammer sowie der Förderverein Baukultur Brandenburg haben sich gemeinsam an den Landtag des Landes Brandenburg gewandt, um ausgewählte Regelungsansätze aus fachlicher Sicht zu bewerten und weiterzuentwickeln.
Die Februar-Ausgabe 2026 des BBIK-Report bietet einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen innerhalb der Brandenburgischen Ingenieurkammer sowie über fachliche und rechtliche Themen, die für die tägliche Ingenieurpraxis von Bedeutung sind. Mitglieder erhalten damit eine fundierte Einordnung zentraler Fragestellungen rund um Bauordnung, Planungspraxis und berufliche Rahmenbedingungen.
Baumängel gehören zu den häufigsten Konfliktfeldern im Hochbau. Sie können während der Bauausführung entstehen, bei der Abnahme sichtbar werden oder sich erst Jahre später zeigen. Für Bauherrschaften, planende und bauüberwachende Ingenieurinnen und Ingenieure sowie weitere Projektbeteiligte ist ein rechtssicherer Umgang mit Mängeln von zentraler Bedeutung.
Die kontinuierliche Fort und Weiterbildung ist ein zentraler Bestandteil der ingenieurmäßigen Berufsausübung. Um den Zugang zu qualifizierten Angeboten zu vereinfachen und transparenter zu gestalten, haben die Länderingenieurkammern in den vergangenen Monaten gemeinsam eine neue Fort und Weiterbildungsplattform aufgebaut und erfolgreich implementiert.
Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist in vielen Regionen Deutschlands weiterhin hoch. Steigende Baukosten, anspruchsvolle technische Anforderungen und komplexe rechtliche Rahmenbedingungen erschweren insbesondere den Neubau von Wohnungen für Haushalte mit mittleren und niedrigen Einkommen. Vor diesem Hintergrund hat das Informationszentrum Beton 2025 die Publikation Bezahlbar bauen. Mit Beton veröffentlicht. Ziel ist es, die Wirtschaftlichkeit des Bauens mit Beton sachlich darzustellen und einen Beitrag zur aktuellen Fachdiskussion zu leisten.
Die 2023 veröffentlichte Studie Strategien für den Umgang mit Dämmsystemen, Putz und Mörtel nach der Nutzungsphase untersucht erstmals systematisch, wie Produkte der beteiligten Hersteller heute rückgebaut, wiederverwendet oder recycelt werden. Im Fokus stehen Putze, Mörtel und Wärmedämm Verbundsysteme sowie deren spezifisches Materialverhalten am Ende der Nutzungsphase. Das Fraunhofer Institut für Bauphysik analysierte dabei bestehende Stoffströme und ordnete diese in die aktuellen regulatorischen Rahmenbedingungen ein.
Mit dem neuen Ausbildungsberuf „Bautechnische Konstrukteurin/ Bautechnischer Konstrukteur“ wird die berufliche Ausbildung in der Planungsbranche gezielt weiterentwickelt. Er ersetzt und erweitert die bisherige Ausbildung zur Bauzeichnerin beziehungsweise zum Bauzeichner und passt die Inhalte an die aktuellen fachlichen, technischen und digitalen Anforderungen der Bau- und Planungsbranche an.
Mit Urteil vom 14. Mai 2025 hat das Oberlandesgericht Celle wichtige Anforderungen an Nachtragsangebote nach § 650b Abs. 1 Satz 2 BGB konkretisiert. Die Entscheidung ist für Ingenieure, Planende und bauausführende Unternehmen von besonderer Bedeutung, da sie die formellen und inhaltlichen Anforderungen an Nachträge präzisiert und zugleich die Grenzen der 80 Prozent Regelung nach § 650c Abs. 3 BGB aufzeigt.
Kritische Infrastrukturen bilden das Rückgrat unserer Gesellschaft. Einrichtungen wie Krankenhäuser, Energieversorger, Kommunikationsnetze oder Wasserwerke versorgen Bevölkerung und Wirtschaft mit lebenswichtigen Leistungen. Ein Brand in solchen Einrichtungen gefährdet nicht nur Menschenleben, sondern kann auch zu weitreichenden Ausfällen und Unterbrechungen wichtiger Dienste führen. Ein Stromausfall in einem Krankenhaus oder ein Brand in einem Rechenzentrum kann lebensrettende Operationen verzögern oder digitale Systeme lahmlegen.
Forscherinnen und Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickeln derzeit einen innovativen Werkstoff, der Pilzmyzel mit Holz- und Agrarabfällen kombiniert. Das Projekt NEWood untersucht, wie sich aus diesen Rohstoffen plattenförmige Materialien herstellen lassen, die sowohl ökologisch als auch technisch konkurrenzfähig zu herkömmlichen Holzwerkstoffen sind.
Das Urteil des Kammergerichts Berlin vom 30. Januar 2024 liefert eine wichtige Klarstellung zur Rolle von Planenden innerhalb öffentlicher Vergabeverfahren. Die Entscheidung zeigt, welche Aufgaben Planende tatsächlich übernehmen müssen und wo die rechtliche Verantwortung eindeutig beim Auftraggeber liegt.
In der Vertreterversammlung am 21.11.2025 wurde der Wirtschaftsplan der Brandenburgischen Ingenieurkammer für das Jahr 2026 beschlossen. Die Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde, dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung erfolgte am 17. Dezember 2025.
Die Bauministerkonferenz und die Verkehrsministerkonferenz haben gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) die Durchführungsfestlegungen für die Marktüberwachung harmonisierter Bauprodukte für das Jahr 2026 veröffentlicht.
Die steigenden Energiepreise und der wachsende Fokus auf Ressourcenschonung machen die energetische Ertüchtigung von Bestandsgebäuden zunehmend relevant – auch für denkmalgeschützte Bauten. Die Vereinigung der Denkmalfachämter in den Ländern (VdL) hat 2022 das Arbeitsheft 03: Energetische Ertüchtigung am Baudenkmal veröffentlicht.
Zum Jahreswechsel 2025 auf 2026 treten mehrere gesetzliche und vergaberechtliche Änderungen in Kraft, die für Ingenieurinnen und Ingenieure, Ingenieurbüros sowie öffentliche und private Auftraggeber von Bedeutung sind. Betroffen sind unter anderem die EU-Schwellenwerte im Vergaberecht, Zuständigkeiten der Gerichte, Erleichterungen im Unterschwellenbereich sowie arbeitsrechtliche und sozialpolitische Regelungen.
Lithium-Ionen-Batterien (LIB) sind aufgrund ihrer hohen Energiedichte und Leistungsfähigkeit in zahlreichen Branchen unverzichtbar. Gleichzeitig bergen sie spezifische Risiken, die beim Umgang, Transport und der Lagerung berücksichtigt werden müssen. Die veröffentlichte DGUV Information 205-041 „Brandschutz beim Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien“ bietet umfassende Hinweise für Unternehmen, um Gefährdungen zu erkennen und zu minimieren.